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Grundsteinlegung für neue Grundschule im Wiley

Vierzügige Grundschule soll ab dem Schuljahr 2018/2019 Raum für bis zu 370 Schüler bieten

Neu-Ulms OB Gerold Noerenberg am Rednerpult, umgeben von Erwachsenen sowie Kita-Kindern mit gelben Baustellenhelmen

Ministerialrätin Eva Schwab und OB Noerenberg

Ministerialrätin Eva Schwab und OB Noerenberg beim Versenken des Grundsteines

Bilder: Stadt Neu-Ulm

10. März 2017   -   Es ist wohl eines der derzeit wichtigsten Bauprojekte der Stadt Neu-Ulm: Der Bau der neuen, vierzügigen Grundschule im Wiley. Aus diesem Grund lud Oberbürgermeister Noerenberg am Freitag, den 10. März, zur feierlichen Grundsteinlegung.

„1985 wurde der letzte Neubau einer Schule durch die Stadt Neu-Ulm beendet. Daran sieht man, wie selten so ein Termin ist“, so Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Der Bau einer neuen, vierzügigen Grundschule stelle nicht nur eine Entlastung für die anderen Grundschulen in diesem Gebiet dar, sondern symbolisiere auch, dass Neu-Ulm sich nach wie vor rasch und erfolgreich entwickle. „Die Bevölkerungsprognose zeigt uns, wir werden weiter wachsen. Natürlich entsteht mit diesem Wachstum auch Bedarf an Einrichtungen für unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger. Dem wollen wir Rechnung tragen.“

Nachdem die Verwaltung im Januar 2015 von der Politik beauftragt worden war, bei der Regierung von Schwaben die schulaufsichtliche Genehmigung für den Bau einer neuen vierzügigen Grundschule zu ersuchen, konnte im März 2015 ein geeigneter Standort gefunden werden. Die schulaufsichtiliche Genehmigung wurde seitens der Regierung von Schwaben im Juli 2016 erteilt und im Dezember 2016 erhielt die Stadt die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn. „Dieser Planungszeitraum war notwendig und auch wenn es dem ein oder anderen lange erscheint, so ist es doch ein eng getaktetes, ehrgeiziges Projekt, dass wir hier umsetzen“, so Noerenberg. Zum Schuljahr 2018/2019 solle die Schule ihren Betrieb aufnehmen.

Die Kosten für die neue Grundschule, die derzeit den Arbeitstitel „Mark-Twain-Schule“ trägt, belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Die Regierung von Schwaben habe eine vorläufige Zuweisung in Höhe von 6,5 Millionen Euro zugesagt, für die Oberbürgermeister Gerold Noerenberg in seinem Grußwort herzlich dankte. Aufgrund der Bedeutung des Projekts wurde im Rahmen der Grundsteinlegung auch eine Zeitkapsel versenkt.