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Aktuelle Meldungen der Freiwilligen Feuerwehr

Titelblatt des Jahresberichtes 2016 der Freiwilligen Feuerwehr mit Bildern von Einsätzen der Feuerwehr

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Ulm ist erschienen.

Der Jahresbericht gibt einen umfassenden Überblick über die Organisation, über die Ausbildung und Übungen sowie Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehr.

Darüber hinaus erhält der Bericht unter anderem auch Informationen zu Feuerwehrfahrzeugen und Neubeschafffungen.

Jahresbericht 2016 (PDF, 4.2 MB)

 

 

Langjährig aktive Feuerwehrleute ausgezeichnet

10. November 2016   -   Zehn Feuerwehrleute der Stadt Neu-Ulm wurden kürzlich im Landratsamt Neu-Ulm für ihre 25- und 40-jährige Dienstzeit geehrt.

Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr hat das Feuerwehrehrenzeichen für langjährige Dienstzeit an die ehrenamtliche Feuerwehrleute verliehen. Die Aushändigung der Ehrenzeichen und der Verleihungsurkunden erfolgte durch den stellvertretenden Landrat Roland Birzele im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Neu-Ulm.
Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für das langjährige besondere Engagement gratulierte Herr Oberbürgermeister Gerold Noerenberg persönlich den Feuerwehrmännern.

Die Geehrten in der Übersicht (auf dem Bild von links nach rechts):

25 Jahre bei der Feuerwehr:
Michael Böttinger (Freiwillige Feuerwehr Steinheim)
Marc Kling (Löschzug Hausen)
Hans-Otto David (Freiwillige Feuerwehr Reutti)
Ulrich Licht (Löschzug Hauptwache)
Stefan Wild (Löschzug Gerlenhofen)
Oliver Quantius (Löschzug Hauptwache)

40 Jahre bei der Feuerwehr:
Theodor Kümmel (Löschzug Holzschwang)
Georg Pfeffer (Löschzug Gerlenhofen)
Günter Kümmel (Löschzug Holzschwang)
Georg Preißler (Löschzug Jedelhausen)

und Gratulant Oberbürgermeister Gerold Noerenberg

Die zehn geehrten Feuerwehrleute der Stadt Neu-Ulm gemeinsam mit Oberbürgermeister Gerold Noerenberg

Professioneller Feuerwehrsauger als Spende von der Firma Nilfisk

Drei Männer stehen vor einem Feuerwehrauto, zwei Männer geben sich die Hand. Der Brandmeister in Feuerwehrbekleidung hält den Schlauch des Wassersaugers in der Hand.
Produkt-Manager Jörg Wolf von der Firma Nilfisk (Mitte) übergab den Wassersauger an Feuerwehrkommandant Andreas Hoffzimmer (links) und Brandmeister Florian Tochtermann.

21. Juni 2016   -   Die Neu-Ulmer Feuerwehr freut sich über einen neuen Feuerwehrsauger der Nilfisk GmbH aus Bellenberg. Produkt-Manager Jörg Wolf (Mitte) übergab das rund 3000 Euro teure Gerät in Form einer Spende kürzlich an Feuerwehrkommandant Andreas Hoffzimmer (links) und Brandmeister Florian Tochtermann.

„Es ist uns ein Anliegen, Kommunen, die von den Wetterkapriolen der vergangenen Wochen besonders stark betroffen waren, zu unterstützen. Deshalb hat sich die Firma Nilfisk entschlossen, der Stadt Neu-Ulm, ebenso wie den Gemeinden Polling und Simbach am Inn, einen Feuerwehrsauger zu spenden“, sagt Jörg Wolf.

Der Sauger kommt bei Hochwasser oder Wasserschäden zur Restwasserbeseitigung zum Einsatz. Ausgestattet mit einer eingebauten Schmutzwasserpumpe hat er eine Saugleistung von rund 200 Litern pro Minute.

Kommandant Hoffzimmer freut sich über die Spenden: „Das Gerät erleichtert die Arbeit der Kameraden erheblich. Allein bei den starken Regenfällen in den vergangenen Wochen hatten wir innerhalb weniger Stunden teilweise mehr als 160 Einsätze, meist wegen vollgelaufener Keller. Für solche Einsätze ist so ein Gerät ideal“.

Auszeichnung von Settele Schwäbische Spezialitäten & Feinkost als „Partner der Feuerwehr“

Stadtbrandinspektor Andreas Hoffzimmer (links) und Erwin Settele

Feuerwehr Neu-Ulm dankt für Unterstützung

10. März 2016   –   Für die Freiwilligen Feuerwehren ist es ein Balanceakt: Flächendeckend und schnell sollen sie vor Ort sein. Ihre Einsatzkräfte sind aber – vor allem wenn sie ihrem Beruf nachgehen – nicht immer verfügbar. Bei letzterem sind es vor allem die Arbeitgeber, die einen Beitrag leisten und ihre Mitarbeiter im Ehrenamt unterstützen können.

Daher hat der Landesfeuerwehrverband Bayern gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft die Auszeichnung zum „Partner der Feuerwehr“ geschaffen. Hiermit werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Mitarbeiter für den Dienst bei der Feuerwehr, für entsprechende Einsätze und Fortbildungen freistellen. Auch Unternehmen, die die Feuerwehr auf finanzielle oder ideelle Weise überdurchschnittlich unterstützen, können die Auszeichnung erhalten.

Zu einem solchen Unterstützer gehört auch die Settele Schwäbische Spezialitäten & Feinkost GmbH aus Neu-Ulm. Seit über einem Jahrzehnt unterstützt das Unternehmen die Feuerwehr – durch die Freistellung der in der Feuerwehr aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch durch die Förderung der Jugendfeuerwehr und die Bereitstellung des Betriebsgeländes zu Übungszwecken. Als Dank hierfür wurde dem Geschäftsführer des Unternehmens, Erwin Settele, auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Neu-Ulm am 26. Februar die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ durch Stadtbrandinspektor Andreas Hoffzimmer überreicht.

„Stellen Sie sich vor, es brennt – und keiner kommt zum Löschen.“ Dies wäre aus Sicht von Andreas Hoffzimmer denkbar, wenn es „in unserer Stadt keine Unternehmen gäbe, die ihre Mitarbeiter zum Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr freistellen“. Auch Oberbürgermeister Gerold Noerenberg würdigte das Engagement des Unternehmens und dankte dem Geschäftsführer Erwin Settele: „Diese Unterstützung ist beispielgebend und ich denke, das Unternehmen darf sich mit Recht als Partner der Feuerwehr bezeichnen.“

Zwei neue Fahrzeuge für die Hauptwache

Zwei Feuerwehrfahrzeuge
Oberbürgermeister Gerold Noerenberg sowie Vertreter von Feuerwehr, Mercedes-Benz und Magirus vor den beiden neuen Feuerwehrfahrzeugen. Zwei große symbolische Schlüssel werden in den Händen gehalten.

17. August 2015   -   Die Freiwillige Feuerwehr Neu-Ulm ist mit zwei neuen Fahrzeugen ausgestattet worden, die Oberbürgermeister Gerold Noerenberg am 17. August offiziell übergeben hat.

Die Stadt Neu-Ulm konnte die neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20 am 1. Juni 2015 vom Feuerwehrfahrzeugspezialisten Magirus Brandschutztechnik in Ulm übernehmen. Die Fahrzeuge werden in der Hauptwache an der Zeppelinstraße stationiert sein. Sie ersetzen zwei 26 und 23 Jahre alte Tanklöschfahrzeuge 16/25.

Die neuen Fahrzeuge werden zukünftig von den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und –männern des Löschzuges Hauptwache sowie den hauptamtlichen Kräften als Erstangriffsfahrzeuge bei Bränden und Unglücksfällen zur technischen Soforthilfe eingesetzt. Die modernen Fahrzeuge stellen auch insgesamt eine Aufwertung der technischen Ausstattung zur Brand- und Gefahrenabwehr für das Neu-Ulmer Stadtgebiet dar.

Um den erhöhten Risiken und Gefahren bei Alarmfahrten durch den immer dichteren Stadtverkehr entgegen zu wirken und die Sicherheit für die Einsatzkräfte und Verkehrsteilnehmer zu verbessern, wurden die Fahrzeuge mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Für ausreichendes Löschwasser in der Erstphase einer Brandbekämpfung sorgt ein Löschmittelbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.600 Liter.

Neben der Standardbeladung zur Brandbekämpfung und technischer Hilfe sind weitere umfangreiche Module untergebracht, wie z.B. hydraulische Rettungschere und –spreizer zum Befreien eingeklemmter Personen in Unfallfahrzeugen oder eine hydraulische Seilwinde sowie pneumatische Hebekissen zum Heben und Sichern schwerer Lasten. 

Die beiden Feuerwehrfahrzeuge kosteten insgesamt mit ihrer umfangreichen Beladung 708.000 Euro. Der Freistaat Bayern förderte die Ersatzbeschaffung mit 209.000 Euro und der Landkreis Neu-Ulm mit 125.400 Euro.

Neu-Ulmer Feuerwehrleute trainierten drei Tage lang den Ernstfall

Explosives Szenario: Die Feuerwehrleute bekämpften im Trainingslager ein Feuer in einem Munitionsdepot. (Bild: Christoph Herwig)

8. Juli 2015   -   Männern und Frauen, die ihren Dienst in einer Feuerwehr leisten, wird eine hohe Einsatzbereitschaft abverlangt. Um den vielfältigen Anforderungen im Einsatzgeschehen der heutigen Zeit gerecht zu werden, ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte umfassend geschult und trainiert sind.

Sieben Mitglieder der Neu-Ulmer Feuerwehren haben kürzlich an einem von der Feuerwehr Blaubeuren organisierten Ausbildungslager auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt teilgenommen. Die nahezu realistisch dargestellten Übungsszenarien, mit denen die Neu-Ulmer Feuerwehrleute und weitere rund 120 Kameraden aus zwölf verschiedene Wehren konfrontiert wurden, waren vielfältig und reichten von Bränden über eingestürzte Häuser bis hin zu ineinander verkeilte Fahrzeuge. Highlight der drei Übungstage war jedoch die gemeinsame Großübung „Brand in einem Munitionsdepot“, bei der die Gruppen ihre neuerworbenen Kenntnissen unter Beweis stellen mussten und hierbei immer wieder an ihre Leistungsgrenzen geführt wurden. 

Die Kameraden der Neu-Ulmer Wehren haben ein positives Fazit aus der dreitägigen Übung gezogen und wollen sich auch im kommenden Jahr wieder am Ausbildungslager beteiligen.

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Neu-Ulm
Hauptwache
Zeppelinstraße 6
89231 Neu-Ulm

Tel. (0731) 970 71-0
Fax (0731) 970 71-119
E-Mail: feuerwehr@neu-ulm.de