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Soziale Stadt im Vorfeld

Das Büro des Stadtteilmanagements befindet sich in der Steubenstraße 34, direkt über dem Café Vorfeld INN. Das Büro ist Anlaufstelle für die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner im Vorfeld.

Hier werden zahlreiche Projekte und Maßnahmen organisiert, Kontakte aufgebaut und stadtplanerische Maßnahmen mit den Interessen der Bürger, der Stadtverwaltung und sozialen Einrichtungen gekoppelt. Aus dem ursprünglichen Bürgerforum ist der Bürgerverein „Vorfeld Bürger e.V.“ entstanden, der vom Stadtteilmanagement betreut wird.

Kontakt

Stadtteilbüro Vorfeld
Gabriele Schilder
Steubenstraße 34

Tel. (0731) 977 1757
Fax (0731) 977 1756
E-Mail: schilder.vorfeldhaus@web.de

Soziale Stadt auf Facebook

Öffnungszeiten

Mo.       8.00 – 12.00 Uhr
Di., Mi.  8.00 – 12.00 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr
Do., Fr.  8.00 – 12.00 Uhr


Café Vorfeld INN - Der Vorfeldtreff

Terrasse des Café Vorfeld Inn mit Gästen

Dieser Bewohnertreff wurde zu Beginn des Projekts „Soziale Stadt“ gegründet. Im Rahmen eines Förderprogramms konnte eine Vorfeldbewohnerin eine Existenzgründungsmaßnahme absolvieren. Sie betreibt nun das Café/Bistro Vorfeld Inn als eigenständige Pächterin.

Das Café wird für Bewohnerprojekte, Angebote sozialer Einrichtungen und Familienfeiern genutzt und ist sowohl Begegnungs- als auch Bildungs- und Kulturstätte. Während der Öffnungszeiten steht den Besuchern ein Internetraum zur Verfügung.

Kontakt:
Café Vorfeld Inn
Steubenstraße 34, 89231 Neu-Ulm
Tel. 0731/7053809
E-Mail: vorfeld.inn@gmx.de
www.vorfeldinn.de

Sprachförderung "Starke Eltern – starke Kinder"

Mädchen und Frauen beim gemeinsamen Lesen, Lernen und Schreiben um einen Tisch versammelt

Seit Spätherbst 2006 läuft das Frauenprojekt „Starke Eltern – Starke Kinder“ zur Sprachentwicklung der Vorfeldbewohnerinnen sehr erfolgreich über das Stadtteilbüro. 

Unterricht:
montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr im Stadtteilbüro
Es unterrichten Muttersprachlerinnen, die mit viel Engagement den Unterricht gestalten.
Schwerpunkte: Sprechen, Lesen, Grammatik.

Die im Unterricht behandelten Themen werden mit kleinen Exkursionen ins Umfeld abgerundet, Teilnehmerinnen können somit gesellschaftliche Erfahrungen sammeln. Schirmherrin des Projektes ist die bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Verein „Vorfeld Bürger e.V.“ Initiiert wurde es vom Stadtteilbüro gemeinsam mit den Kindertagesstätten St. Georg, St. Nikolaus und dem Zachäusnest. 
Finanziert wird das Projekt durch die Soziale Stadt sowie hauptsächlich durch Sponsoren.

Sponsoren des Sprachförderprojekts
Bürgerstiftung Helfen mit Herz
Förderverein für Integration e.V.

Weitere Projekte

Das Stadtteilbüro organisiert zahlreiche Angebote aus folgenden Bereichen:

  • Jugendarbeit & Bildung (Lernhilfe)
  • Frauenarbeit (Frauentreff, Nähabend, Sprachschulung, Kreativwerkstatt, Strickstube)
  • Kommunikation, Austausch & Vernetzung (Sommerfest, Blumenmarkt, St. Martinsfeier mit 2-tägigem Martinsmarkt)
  • Kultur (Ausstellungen und vieles mehr)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Stadtteilzeitung „Leben in Neu-Ulm“)

Impressionen

Mädchen und Frauen beim gemeinsamen Basteln und
Kinder führen einen Tanz in traditionellen historischen Gewändern auf.
Mädchen und Frauen beim gemeinsamen Frühstücken an einem Tisch

Hintergrundinformationen

Das Neu-Ulmer Vorfeld entstand zu Beginn der fünfziger Jahre als Wohngebiet für die Angehörigen der US-Soldaten. Seit der Räumung durch die Amerikaner 1990 resultierten aus der heterogenen Bevölkerungsstruktur Probleme wie Arbeitslosigkeit, fehlende Sprachkenntnissen sowie unterschiedliche Lebensweisen. 

Das Gebiet erstreckt sich von der Memminger Straße bis hin zur Bradleystraße. Im Norden wird es von der Ringstraße, im Süden von der Europastraße begrenzt. Es handelt sich um eine eher abgeschlossene Wohnsiedlung, die circa 43 Hektar umfasst und  überwiegend aus drei- bis fünfgeschossigen Wohngebäuden besteht. Heute leben im Vorfeld circa 2600 Menschen aus unterschiedlichsten Nationen und Kulturkreisen. Diese Vielfalt bietet eine große Chance zur Entwicklung des Gebietes.

Der städtebauliche Rahmenplan von 2005 (Teil des integrierten Kommunalen Handlungskonzepts von 2001, geändert in 2007) bildet den fachübergreifenden Orientierungsrahmen für die baulichen und sozioökonomischen Einzelmaßnahmen, die im Neu-Ulmer Vorfeld geplant und umgesetzt werden sollen.