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Aktuelle Projekte des Neu-Ulmer Stadtarchivs

Chronik Ludwigsfeld

Die Chronik Ludwigsfeld liegt auf einem Tisch, auf der Titelseite ist eine Luftaufnahme des Neu-Ulmer Stadtteils Ludwigsfeld abgebildet

Die ereignisreiche Geschichte des Stadtteils Ludwigsfeld ist seit Januar 2017 unter dem offiziellen Titel „Ludwigsfeld im Wandel. Von den Anfängen bis heute“ auf insgesamt 420 Seiten nachlesbar. Die Ludwigsfelder Chronik wurde am 29. Januar 2017 öffentlich vorgestellt.

In der Chronik finden Sie neben der Darstellung der Geschichte des zentralen Dorfes Ludwigsfeld von 1810 bis heute auch Informationen zur Geschichte des Stadtquartiers Wiley im Stadtteil Ludwigsfeld und aller militärischen Anlagen der Bundesfestung wie auch der amerikanischen Zeit. Ebenso werden die Entwicklung der Iller mit Kiesabbau und Verkehrsübungsplatz, die Flurnamen, die Geschichte des Gurrenhofes und des Ulmer Hofguts beschrieben. Daneben sind Porträts aller Schulen, der Kirchengemeinden und aller Vereine im Buch zu finden, das mit einem Personenregister abgerundet wird.

Von den ersten Planungen bis zur Druckfreigabe der Chronik vergingen rund zweieinhalb Jahre. Zahlreiche Ludwigsfelder haben sich an der Dokumentation beteiligt, Bildmaterial und Wissenswertes gesammelt. Das Neu-Ulmer Stadtarchiv hat die Digitalisierung der Daten übernommen. „Besonders engagiert war die Union der Ludwigsfelder Vereine und der Arbeitskreis, der eigens zur Erstellung der Chronik ins Leben gerufen wurde“, erklärt die Neu-Ulmer Stadtarchivarin und Koordinatorin des Buchprojekts, Janet Loos. Mit im Boot waren zudem insgesamt acht Autoren.

Die 420 Seiten umfassende Ludwigsfelder Chronik „Ludwigsfeld im Wandel. Von den Anfängen bis heute“ kostet 19,50 Euro. Sie kann über Erich Krnavek (1. Vorsitzender der Union der Ludwigsfelder Vereine), Telefon: 0174/1979567 erworben werden.

Die Chronik Ludwigsfeld ist nach den Chroniken von Steinheim (1985), Burlafingen (1987), Pfuhl (1994), Gerlenhofen (1997), Reutti und Jedelhausen (2008) sowie Holzschwang und Hausen (2008) die nunmehr 7. Stadtteil-Chronik, die von der Stadtverwaltung herausgegeben wird.

Stolpersteine Neu-Ulm

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE...
Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.

Im September 2015 wurden in Neu-Ulm erstmals zehn Stolpersteine zum Gedenken an zehn jüdische und während des Holocaust ermordete Mitbürger in den Bordstein eingelassen. Zehn kleine Steine, die versuchen, die Erinnerung an Menschen am Leben zu erhalten, die ihr Leben unter der Nazi-Herrschaft im zweiten Weltkrieg verloren haben.
Am 29. Oktober 2016 wurden fünf weitere Stolpersteine in Neu-Ulm verlegt.

Weitere Informationen zum Projekt:
www.stolpersteine.neu-ulm.de