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Stolpersteine Neu-Ulm

Collage aus sechs Schwarz-Weiß-Fotografien, die Bilder zeigen Gebäude, Straßen und Personen, ein Foto zeigt ins Trottoir eingelassene Stolpersteine.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", zitiert Gunter Demnig den Talmud.

Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben:
HIER WOHNTE...
Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.

Die ersten Stolpersteine in Neu-Ulm

In Neu-Ulm wurden am 14. September 2015 zehn Stolpersteine zum Gedenken an zehn jüdische und während des Holocaust ermordete Mitbürger in den Bordstein eingelassen. 

Zehn kleine Steine, die versuchen, die Erinnerung an Menschen am Leben zu erhalten, die ihr Leben unter der Nazi-Herrschaft im zweiten Weltkrieg verloren haben. 

Bericht und Bilder von der Erstverlegung

Verlegungsorte und Biografien

1) Augsburger Straße 34: FAMILIE BISSINGER
2) Beethovenstraße 11: JAKOB UND REGINA KARNOWSKI
3) Ludwigstraße/Ecke Bahnhofstraße: SIEGMUND LIEBERMANN
4) Schützenstraße 38: ALFRED NEUBURGER

Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr über die verlegten Stolpersteine in Neu-Ulm und die Menschen, an die diese Steine erinnern sollen:  Zu den Biografien

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