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Mitteilung der Regierung von Schwaben: Unterbringung von Spätaussiedlern und Kontingentflüchtlingen in der Dieselstraße

Regierung bereitet Inbetriebnahme eines neuen Übergangswohnheims in der Dieselstraße in Neu-Ulm vor

12. Mai 2020   –   Die Regierung von Schwaben hat ein vierstöckiges Wohngebäude in der Dieselstraße in Neu-Ulm, welches vom Landratsamt Neu-Ulm im Jahr 2016 als dezentrale Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen angemietet wurde, vom Landratsamt übernommen. Das Wohnobjekt, in dem ehemals auch eine Discothek untergebracht war, will die Regierung künftig zur Unterbringung von bis zu 70 Spätaussiedlern und Kontingentflüchtlingen, die aus humanitären Gründen aufgenommen werden, nutzen.

Zu diesem Personenkreis zählen z.B. Flüchtlinge aus Krisenregionen  wie etwa Syrien sowie ehemalige afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr. Dies teilte die Regierung von Schwaben mit.

Wegen der Corona Pandemie sollen in Neu-Ulm zunächst besonders schutzbedürftige Personen – etwa ältere oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – aufgenommen werden, die aus anderen Übergangswohnheimen in Schwaben kommen.

Die Inbetriebnahme der Einrichtung wird zeitnah erfolgen. Wann die ersten Personen eintreffen, steht noch nicht genau fest.  

Bereits Anfang Mai wurde das Gebäude mit Betten, Spinden, Tischen, usw. ausgestattet. Einsatzkräfte des THW Augsburg und Neu-Ulm leisteten bei dieser Aktion tatkräftige logistische Unterstützung. Um die Liegenschaft kümmern sich künftig ein Einrichtungsleiter und ein Hausmeister der Regierung. 

Hinweis:
Kontingentflüchtlinge haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich auf dem freien Markt eine Wohnmöglichkeit zu suchen. Bis dahin können sie in sogenannten Übergangswohnheimen wohnen.

Verantwortlicher Träger der Einrichtung:
Regierung von Schwaben /Sachgebiet „ANKER-Einrichtung; Flüchtlingsunterbringung; Flüchtlingsbetreuung
Tel. 0821 / 327 - 01

Quelle: Regierung von Schwaben
Pressemitteilung der Regierung von Schwaben vom 12.05.2020 (PDF)