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Sicherheitsgespräch im Neu-Ulmer Rathaus

Auf dem Bild stehen Landrat Thorsten Freudenberger, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, Werner Strößner, im Sitzungssaal des Neu-Ulmer Rathauses.

Von links: Landrat Thorsten Freudenberger, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, Werner Strößner, im Sitzungssaal des Neu-Ulmer Rathauses. (Foto: Stadt Neu-Ulm)

29. Mai 2020   –   Vergangene Woche trafen sich Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, Werner Strößner, und Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger im Rathaus zum jährlich stattfindenden gemeinsamen Sicherheitsgespräch. Für die neue Oberbürgermeisterin war es eine Premiere. Polizeipräsident Werner Strößner nutzte folglich den Termin auch als Antrittsbesuch bei der neuen Behördenleiterin.

Beide freuen sich auf die Zusammenarbeit und auf den regelmäßigen Austausch. „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Landkreis und dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West ist seit jeher hervorragend. Ich freue mich, dass ich diese vertrauensvolle Arbeit nun zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger fortsetzen kann“, so Albsteiger. Polizeipräsident Strößner sieht der künftigen Zusammenarbeit positiv entgegen. An die Oberbürgermeisterin gewandt sagte er: „Für Ihre neue Tätigkeit wünsche ich Ihnen, Frau Oberbürgermeisterin, viel Erfolg. Wie die aktuelle Lage zeigt, werden wir immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese auch in Zukunft gemeinsam bewältigen werden, um die Sicherheit für die Menschen in der Region auf einem hohen Niveau zu halten“.

Auf der Tagesordnung der mehrstündigen Besprechung standen neben der Erörterung der aktuellen Sicherheitslage auch aktuelle Themen wie das Phänomen des Callcenter-Betrugs sowie die Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik des Landkreises und der Stadt Neu-Ulm des Jahres 2019. Demnach ist die Zahl der Verkehrsunfälle in der Stadt Neu-Ulm im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 6,15 Prozent gestiegen (von 2.506 auf 2.660 Fälle). Die Zahl der hierbei verletzten Personen hat sich von 453 im Jahr 2018 auf 412 im Jahr 2019 reduziert. Das ist ein Rückgang um 9,1 Prozent.  Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinwirkung ist um 5,7 Prozent gesunken (im Vorjahr + 29,6 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit Radbeteiligung ist leicht gestiegen von 142 im Jahr 2018 auf 152 im Jahr 2019. Bedauerlicherweise haben im vergangenen Jahr zwei Menschen ihr Leben bei Verkehrsunfällen in Neu-Ulm verloren (ein Radfahrer und ein Autofahrer). 2018 waren es ebenfalls 2 Personen.