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Valentinsgrüße und Sorgen der Gärtnereien während der Corona-Pandemie

Neu-Ulmer Gärtnereien machen auf ihre prekäre derzeitige Lage aufmerksam

Herbert Blessing, Joachim Vietzen und Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger vor dem Neu-Ulmer Rathaus

Herbert Blessing (rechts) und Joachim Vietzen (Mitte) überbrachten Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger einen Blumenstrauß.

11. Februar 2021   –   Anlässlich des bevorstehenden Valentinstages durfte sich Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger diese Woche bereits über einen farbenfrohen Blumenstrauß freuen. Einer langen Tradition folgend, stattete die Gartenbaugruppe Neu-Ulm/Illerkreis am Mittwoch, 10. Februar, wieder ihren alljährlichen Besuch im Neu-Ulmer Rathaus ab.

Herbert Blessing, Obermeister der Gärtnerinnung, und Joachim Vietzen, beide Inhaber der gleichnamigen Gärtnereien in Neu-Ulm, beliefern bereits seit mehreren Generationen die Menschen in der Region mit schönen Blumen und Pflanzen. Bei ihrem Termin im Neu-Ulmer Rathaus sprachen beide mit Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger auch über die derzeitige prekäre Lage während des Lockdowns. Aufgrund der Schließung des Einzelhandels seien auch die Existenzen vieler Gärtnereien und Blumengeschäfte bedroht. Zwar bieten viele Gärtnereien Lieferservice sowie das sogenannte „Click and Collect“ an, also die Möglichkeit zur Bestellung und Abholung von Pflanzen. Allerdings würden hierbei in der Regel nur maximal 20 Prozent, also gerade einmal ein Fünftel des ansonsten üblichen Umsatzes generiert werden, erläutert Vietzen. Erschwerend hinzu käme dazu noch der verschärfte Wettbewerb aufgrund von Geschäften, die ein gemischtes Sortiment und darunter auch Blumen anbieten dürfen.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und die beiden Vertreter der hier ansässigen Gärtnereien hoffen und wünschen sich, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger vor Ort einkaufen und damit den Einzelhandel und die Geschäfte vor Ort unterstützen.

Denn egal ob zum Valentinstag, zum Geburtstag oder auch ganz ohne konkreten Anlass: Blumen schenken vielen eine Freude, vielleicht besonders in der jetzigen Zeit.