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Coronavirus: Aktuelle Informationen im Überblick

Reagenzgläser

Zutritt zu Neu-Ulmer Verwaltungsgebäuden nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich

Am Donnerstag, 22. Oktober, hat der Landkreis Neu-Ulm die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (sogenannte 7-Tage-Inzidenz) überschritten. Die Corona-Ampel steht damit auch für die Stadt Neu-Ulm auf rot. Die Stadtverwaltung reagiert hierauf und schränkt ab Montag, 26. Oktober 2020, den Zugang zum Rathaus, zum Bürgerbüro, zur Abteilung Sicherheit und Ordnung in der Ludwigstraße, zum Baubetriebshof in der Reinzstraße sowie zum Friedhofsamt in der Reuttier Straße ein. Der Zutritt zu den Gebäuden ist nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung und bei Symptomfreiheit möglich.

Innerhalb der Dienstgebäude ist auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen (zum Beispiel auf den Gängen, im Treppenhaus oder im Fahrstuhl) das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Nach Betreten der Gebäude müssen sich alle Besucher die Hände desinfizieren. Darüber hinaus werden die persönlichen Kontaktdaten aufgenommen. Die geltenden Regelungen hängen im Eingangsbereich der Dienstgebäude aus.

Die Regelungen gelten, so lange für den Landkreis Neu-Ulm die Corona-Warnstufe rot gilt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Corona-Ampel: Ab dem 23. Oktober gilt Warnstufe Rot im Landkreis Neu-Ulm

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 53,7 (Quelle Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und Robert Koch-Institut) hat der Landkreis Neu-Ulm am Donnerstag, 22. Oktober, den Schwellenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Damit tritt ab Freitag, 23. Oktober 2020, die Warnstufe Rot in Kraft.

Ab dann gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden Regelungen folgende weitere Maßnahmen:

  • Es dürfen sich maximal fünf Personen oder Mitglieder aus zwei Haushalten privat und im öffentlichen Raum treffen.
  • Private Feiern sind mit maximal 5 Personen oder Mitgliedern aus zwei Haushalten erlaubt.
  • Sperrstunde ab 22:00 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22:00 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22:00 Uhr.

Quelle und weitere Informationen: https://landkreis.neu-ulm.de/de/aktuelles-detail/corona-ampel-warnstufe.html

Corona-Maßnahmen in Bayern: Erweiterung der Maskenpflicht / Sperrstunde / Begrenzung private Feiern und Kontakte

Aufgrund der hochdynamischen Entwicklung der Infektionszahlen hat der Bayerische Ministerrat am 15. Oktober weitere Maßnahmen beschlossen.
 

Regeln in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 35

  • Maximal zehn Personen oder 2 Haushalte bei privaten Feiern und Kontakten
  • Maskenpflicht, da wo Menschen dichter und länger zusammen sind, unter anderem in Fußgängerzonen, öffentlichen Gebäuden, in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und Hochschulen
  • Sperrstunde ab 23 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 23 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen
     

Regeln in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 folgende Maßnahmen durch Allgemeinverfügung anzuordnen:

  • Maximal fünf Personen oder 2 Haushalte bei privaten Feiern oder Kontakten
  • Maskenpflicht, da wo Menschen dicht und länger zusammen sind (Tagungen, Kongresse, Theater, Kinos, Schulen in allen Jahrgangsstufen, Hochschulen)
  • Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen
     

Bayerische Corona-Ampel

Die Bayerische Corona-Ampel zeigt an, welche Landkreise oder kreisfreien Städte den Signalwert von 35 oder den Schwellenwert von 50 erreicht haben. Die Liste wird täglich um 15 Uhr auf der Internetseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter https://www.stmgp.bayern.de aktualisiert. Die jeweiligen Regelungen gelten vor Ort ab dem Folgetag, nachdem der Landkreis oder die Stadt erstmals in der Ampel-Bekanntmachung aufgelistet ist, bis zum Ablauf des Tages der letztmaligen Nennung.
 

Verlängerung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die geltende 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird unter Berücksichtigung der oben geschilderten Änderungen bis zum Ablauf des 25. Oktober 2020 verlängert.

Der Ministerrat appelliert zudem mit Nachdruck an alle Bürgerinnen und Bürger, die allgemeinen Schutzregeln konsequent zu befolgen. Hierzu gehören die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, die Hygieneregeln sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hinzu kommt das ausreichende Lüften insbesondere beim Aufenthalt von mehreren Personen in geschlossenen Räumen. Der Ministerrat empfiehlt ausdrücklich, eine Mund-Nasen-Bedeckung überall zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann – und zwar auch dann, wenn dazu keine ausdrückliche Verpflichtung besteht.
 

Links

Informationen für Urlauber und Reiserückkehrer

Wer in Bayern aus einem Risikogebiet laut Robert Koch Institut einreist bzw. sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich umgehend 14 Tage in Quarantäne begeben und das Landratsamt über die Einreise informieren. Außerdem besteht die Pflicht, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Landratsamtes Neu-Ulm:
https://landkreis.neu-ulm.de/de/aktuelles-detail/infos-zu-reisen.html

Start der offiziellen Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist ab sofort kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App soll helfen, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App informiert Nutzer, wenn sie Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten.

Infos und Download der Corona-Warn-App (Bundesregierung) 
Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App (Bundesregierung) 

Kontaktbeschränkung und Distanzgebot

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist seit dem 17. Juni 2020 in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die den Inzidenzwert von 35 bzw. 50 (Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) überschreiten, gelten strengere Maßnahmen. Einen Überblick über die jeweiligen Maßnahmen gibt die "Corona-Ampel".
 

Maskenpflicht

In Bayern besteht eine eingeschränkte Maskenpflicht (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung). Diese gilt u.a. in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr, in Einkaufszentren, für Verkaufsstellen auf Märkten (z.B. Wochenmärkte), im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr (inkl. Flugverkehr) und den hierzu gehörenden Einrichtungen. Die Maskenpflicht gilt zudem auch in Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr sowie in Arztpraxen.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die den Inzidenzwert von 35 bzw. 50 (Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) überschreiten, gelten strengere Maßnahmen.

Durch die Maskenpflicht soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden. Dabei geht es zuallererst nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Personen vor Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu schützen. Durch Bedeckung von Mund und Nase können andere Personen vor Partikeln geschützt werden, die beim Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzt werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen in Bayern finden Sie hier:
Häufige Fragen und Antworten zum Coronavirus (Bayerisches Innenministerium)

Weitere Meldungen

Stadt Neu-Ulm unterstützt Gastronomie: Mehr Sitzplätze im Freien möglich

14. Mai 2020   –   Die Stadt Neu-Ulm unterstützt die örtlichen Gastronomen in Zeiten der Corona-Pandemie: Um die aufgrund der Abstandsregeln wegfallenden Sitzplätze kompensieren zu können, erhalten Gastronomen die Möglichkeit, die Flächen ihrer Außengastronomie zu erweitern beziehungsweise auch neue Flächen für eine Außenbewirtschaftung auszuweisen. Darüber hinaus verzichtet die Stadt in diesem Jahr auf die fälligen Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie. Anträge auf Ausweisung/Erweiterung von Außenbewirtschaftungsflächen bzw. gaststättenrechtliche Sondernutzung können per Mail an ordnungsamt@neu-ulm.de eingereicht werden.

Weitere Informationen

Hygienekonzept Gastronomie

Seit dem 18. Mai können Gastronomiebetriebe in Bayern unter bestimmten Auflagen ihre Außenbereiche wieder öffnen, Innenbereiche von Speisegaststätten seit dem 25. Mai. Die genauen Auflagen wurden in der Änderung der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgesetzt.

Verordnung zur Änderung der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
Hygienekonzept Gastronomie

Städtische Einrichtungen öffnen wieder / Zutritt nur mit Mund-Nasen-Schutz / Verwaltung bittet um vorherige Terminvereinbarung

26. Juni 2020   –   Das Neu-Ulmer Rathaus, das Bürgerbüro und die Abteilung Sicherheit und Ordnung in der Ludwigstraße öffnen ab Mittwoch, 1. Juli, wieder ihre Türen. Ab diesem Tag haben Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Öffnungszeiten wieder freien Zugang zu den städtischen Dienstgebäuden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen in der vergangenen Wochen möchte die Verwaltung die Möglichkeit der telefonischen und digitalen Bearbeitung von Bürgeranliegen sowie die Wahrnehmung von Terminen mit Bürgern nach vorheriger Vereinbarung auch weiterhin fortführen. Die Stadtverwaltung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger hiervon auch weiterhin regen Gebrauch zu machen. Der Zutritt zu den städtischen Dienstgebäuden ist nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadt Neu-Ulm sagt weitere städtische Veranstaltungen ab

Aufgrund der deutschlandweiten Untersagung von Großveranstaltungen bis Ende August werden weitere Veranstaltungen in Neu-Ulm abgesagt: Markt für Kunsthandwerk, verkaufsoffener Sonntag, Stadtfest, Neu-Ulm spielt, Kultur auf der Straße. Auch das Glacis-Programm sowie die "Kultur im Museumshofe" werden dieses Jahr leider nicht stattfinden können.

Eine Übersicht über alle städtischen Veranstaltungen, die nach aktuellem Stand abgesagt oder verschoben werden, finden Sie hier: Absage von städtischen Veranstaltungen  

Wichtige Telefonnummern

Beim Verdacht auf eine Coronaviruserkrankung:
Tel. 116 117
Sofern Sie unter Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall leiden und in den letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete waren oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten, sollten Sie alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und zu Hause bleiben. Kontaktieren Sie umgehend telefonisch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117.
 

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung:
Tel. 089 / 122 220 (täglich 8 bis 18 Uhr)
Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen. Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich (auch an Feiertagen) beantwortet werden.
 

Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:
Tel. 09131 / 6808-5101
Für allgemeine Fragen zum Coronavirus steht zudem die Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Verfügung.
 

Bürgertelefon im Landratsamt Neu-Ulm
Tel. 0731 / 7040-5050 (montags bis freitags, 10 bis 14 Uhr)
Bei Fragen zum Coronavirus ist ein Bürgertelefon im Landratsamt Neu-Ulm geschaltet. Dabei sollen Fragen beantwortet werden, die sich speziell auf den Landkreis Neu-Ulm beziehen. Dazu gehören zum Beispiel Fragen zum Ablauf von Testungen, dem Testzentrum im Landkreis Neu-Ulm, Meldepflicht von Reiserückkehrern aus Risikogebieten und Quarantänebestimmungen. Nicht beantwortet werden können Einzelfragen zum jeweiligen Bearbeitungsstatus von Einreisemeldungen oder Testergebnissen. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der Nummer 0731/7040-5050 erreichbar.

Weitere Informationen

Wie ist die Entwicklung der aktuellen Lage im Landkreis Neu-Ulm? Wo finde ich Informationen zu Risikogebieten und weitere Hintergrundinformationen?

Auf den nachfolgend aufgelisteten Webseiten erhalten Sie weitergehende Informationen rund um das Coronavirus.

Das Landratsamt Neu-Ulm hat eine eigene Website zum Thema Coronavirus eingerichtet.
Hier werden zahlreiche Informationen rund um die Corona-Pandemie veröffentlicht, darunter wichtige Hotlines, Verhaltens- und Hygienetipps, Informationen zur Entwicklung im Landkreis und vieles weitere:

https://landkreis.neu-ulm.de/de/corona.html

Das Landratsamt Neu-Ulm informiert auch auf seiner Facebook-Seite über die aktuelle Situation im Landkreis: www.facebook.com/unserlandkreisneuulm  

Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie Informationen zur Lage in Bayern sowie Merkblätter, Empfehlungen und häufig gestellte Fragen:

https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/ 

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2), bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

Auf der Website des RKI zum neuartigen Coronavirus finden Sie u.a. Informationen zu Risikogebieten, Fallzahlen sowie Hygientipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten:

https://www.rki.de/covid-19  

Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache


Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache

Was ist das Corona-Virus? Wie schützen Sie sich und andere vor dem Virus? Was machen Sie, wenn Sie sich krank fühlen? Warum sollen Sie eine Alltags-Maske tragen?
Hier finden Sie Informationen zum Corona-Virus:


Informationen in Gebärdensprache

Auf der Webseite der Bundesregierung finden Sie Informationen in Deutscher Gebärdensprache.
Sie finden dort zudem Links zu weiteren Angeboten und Internetseiten in Gebärdensprache:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/gebaerdensprache 

Informationen in anderen Sprachen


English / Türkçe / Polski / Français / Italiano / ελληνικά / Hrvatski / Română / Български / فارسی / 中文语言 / عربي

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/service/fragen-und-antworten/1731242-1731242?index=1731568 

Informationen für Familien


Kinderbetreuung

Die Kindertagesbetreuung findet ab dem 1. Juli 2020 bis zum 1. September 2020 im eingeschränkten Regelbetrieb statt.
Ab dem 1. September 2020 findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber können ab diesem Zeitpunkt wieder in ihre Kitas gehen.

Weitere Informationen:

 

Schulen

Auf seiner Website hat das Bayerische Kultusministerium Informationen zum Infektionsschutz an den Schulen zusammengefasst und beantwortet dort auch häufige Fragen rund um das Coronavirus:

Fragen und Antworten zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

 

Notfall-KiZ

Familien mit kleinen Einkommen können einen monatlichen Kinderzuschlag (KiZ) von bis zu 185 Euro erhalten. Damit auch Familien vom KiZ profitieren können, die aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig Verdienstausfälle hinnehmen müssen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-Kinderzuschlag (KiZ) gestartet. Anträge sind ab dem 1. April möglich. Alle Infos hierzu finden Sie unter: www.bmfsfj.de/kiz

 

Empfehlungen für pflegende Angehörige

Aktuell sind viele pflegende Angehörige bei der häuslichen Versorgung verunsichert. Neben den allgemeinen Verhaltensempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sollten pflegende Angehörige derzeit
besonders hohe Schutzvorkehrungen treffen. Hier finden Sie Empfehlungen und Tipps für die Pflege von Angehörigen:

Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmer

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.  www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona 

Auch die Regierung von Schwaben informiert als für Neu-Ulm zuständige Bewilligungs- und Vollzugsbehörde über das Soforthilfeprogramm: www.regierung.schwaben.bayern.de

Niemand soll aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in existenzielle Not geraten. Der Gesetzgeber hat aufgrund der aktuellen Lage ein Sozialschutzpaket beschlossen. Es erleichtert vorübergehend den Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung (Hartz IV).

Grundsicherung erhalten Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren notwendigen Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen zu bestreiten und die die erforderliche Hilfe nicht von anderen, vor allem von Angehörigen oder von anderen Sozialleistungsträgern, erhalten. Das kann nun auch für Selbständige oder Bezieher von Kurzarbeitergeld der Fall sein.

Gilt das Sozialpaket für mich?
Wenn Sie zu einer der folgenden Personengruppen zählen, kann der Bezug von Grundsicherung (auch genannt: Arbeitslosengeld II) für Sie infrage kommen:

  • Sie sind von Kurzarbeit in Ihrem Unternehmen betroffen oder beziehen Arbeitslosengeld. Ihr Einkommen ist deshalb so stark verringert, dass Sie den Lebensunterhalt Ihrer Familie nicht mehr sichern können.
  • Sie sind Freiberufler, Solo-Selbständiger oder Kleinunternehmer und sind in finanzieller Not, weil Sie einen Großteil Ihrer Aufträge verloren haben.
  • Sie sind bereits Kunde und Ihr Bezug endet in der Zeit vom 31.03.2020 bis einschließlich 30.08.2020.

Weitere Informationen:
Aktuelle Informationen, einen Überblick über die Neuregelungen in der Grundsicherung und abrufbare Anträge gibt es unter: www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung

Sonderhotline für Selbständige, Freiberufler und weitere Betroffene: Tel. 0800 / 45 555 23
Kontakt zum Jobcenter Neu-Ulm: Tel. 0731 / 1759 555

Förderprogramme, Kurzarbeit, Stundung von Steuern und Sozialverischerungsbeiträgen:

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie informiert über weitere finanzielle Unterstützungsangebote, Kurzarbeit für Unternehmen sowie die Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen: www.stmwi.bayern.de/coronavirus 

Weitere Informationen zu Förderprogrammen erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: www.bmwi.de

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung.
Unter folgenden Voraussetzungen haben Sie darauf Anspruch: Ihr Arbeitgeber muss die regelmäßige Arbeitszeit kürzen und hat dies der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt. In den meisten Fällen geschieht dies aus konjunkturellen Gründen, das heißt, weil die wirtschaftliche Lage Ihres Betriebes schlecht ist.

Das Kurzarbeitergeld soll Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem kann Ihr Arbeitsplatz erhalten bleiben, obwohl die aktuelle Situation Ihres Betriebes Entlassungen notwendig machen würde.

Ausführliche Informationen zum Kurzarbeitergeld erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit:
www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer  

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten?
Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus  

Beratung und Hilfe in Krisensituationen

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden. Bitte passen Sie aufeinander auf.

Die wichtigsten Hilfeangebote – telefonisch, kostenfrei und anonym:

  • Telefonseelsorge:
    Tel. 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222
    rund um die Uhr erreichbar
     
  • Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche):
    Tel. 0800 / 111 0 333
    Mo bis Sa von 14 – 20 Uhr
     
  • Elterntelefon:
    Tel. 0800 / 111 0550
    Mo bis Fr 9 – 11 Uhr
    Di, Do 17 – 19 Uhr
     
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen:
    Tel. 0800 / 0 116 016
    rund um die Uhr erreichbar
     
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch:
    Tel. 0800 / 22 55 530
    Mo, Mi, Fr 9 – 14 Uhr
    Di, Do 15 – 17 Uhr
     
  • Sucht- und Drogenhotline:
    Tel. 01805 / 31 30 31

Pressemitteilungen

Aktualisiert am 23.10.2020, 11:20 Uhr