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Edwin Scharff Museum: Wiedereröffnung am 24. und 25. Februar

Neongelber Flyer mit schwarzer gespiegelter Schrift "neu"

"Neu" lautet das Motto zur Wiedereröffnung am 24./25. Februar

Zwei Kinder sprechen in ein Mikrophon

In der neuen Ausstellung im Kindermuseum dreht sich alles ums Sehen und Hören. (©Kindermuseum ZOOM)

Flyer-Titelseite zur Emil Cimiotti-Retrospektive mit einem Schwarz-Weiß-Foto des Künstlers

Das Kunstmuseum zeigt eine Retroperspektive zum Werk des Bildhauers Emil Cimiotti.

1. Februar 2018   -   Am 24. und 25. Februar ist es soweit: Das Edwin Scharff Museum am Neu-Ulmer Petrusplatz öffnet nach anderthalb Jahren Umbauzeit wieder seine Pforten. Das frisch sanierte und neu gestaltete Museum lädt am Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt dazu ein, sich umzuschauen, viel Neues zu entdecken, das neue Museumscafé zu besuchen, an Führungen teilzunehmen und die Ausstellungen zu genießen.

"Neu" lautet das Motto am Eröffnungswochenende, denn vieles ist passiert in den zurückliegenden Monaten. Vieles, das sich nicht auf Anhieb zeigt, wie die aufwendige technische Aufrüstung des Museums. Andere Neuheiten hingegen sind für den Besucher sicht- und erlebbar. Neu sind zum Beispiel auch der Eingangsbereich und das Museumscafé, das ab sofort zum gemütlichen Verweilen einlädt. Das Museumsteam freut sich über die Partnerschaft mit der Lebenshilfe Donau-Iller, die das Café betreiben und regionale Produkte sowie eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken anbieten wird.

Zusätzlich wurden die Öffnungszeiten am Wochenende erweitert, die ständigen Sammlungen neu und nach inklusiven Gesichtspunkten gestaltet. Mit dem Museum eröffnen zugleich zwei neue Sonderausstellungen: Im Kindermuseum kann die Ausstellung „Hör mal, wer da guckt. Eine Mitmachausstellung zum Hören, Sehen und Staunen“ (in Kooperation mit dem ZOOM Kindermuseum Wien) erkundet werden. Im Kunstmuseum ermöglicht die Retrospektive zum Werk des Bildhauers Emil Cimiotti unter dem Titel „Denn was innen, das ist außen“ die Neuentdeckung eines bedeutenden Bildhauers der Nachkriegsmoderne.

Eröffnungswochenende

Der Eintritt am Eröffnungswochenende ist frei.

Bereits am Freitag, 23. Februar, um 18 Uhr wird Oberbürgermeister Gerold Noerenberg mit Staatsministerin Dr. Beate Merk, der Vorsitzenden des Museums-Freundeskreises, das frisch umgebaute Haus eröffnen.

Samstag, 24. Februar 10 bis 18 Uhr:
11.00 Uhr Rundgang mit Dr. Helga Gutbrod durchs Haus
14.00 Uhr Kurzführung zu Edwin Scharff (30 Minuten)
15.30 Uhr Künstlergespräch mit Stefan Wissel
16.30 Uhr Der Freundeskreis trifft sich auf ein Glas Sekt im Vortragssaal, im Anschluss Rundgang mit
Dr. Helga Gutbrod

Sonntag, 25. Februar 10 bis 18 Uhr:
11.00 Uhr Matinée zur Sonderausstellung: „Denn was innen, das ist außen.“ Emil Cimiotti. Retrospektive.
14.00 Uhr Kurzführung zu Ernst Geitlinger (30 Minuten)
15.30 Uhr Führung mit Prof. em. Dr. Christa Lichtenstern durch die Sonderausstellung Emil Cimiotti

Das Museumscafé offeriert süße und herzhafte Snacks.

 

Sonderausstellung im Kindermuseum: "Hör mal, wer da guckt!"

In der neuen Ausstellung im Kindermuseum geht’s ums Hören und Sehen: „Hör mal, wer da guckt!“ lautet der Titel der interaktiven Ausstellung. Sie kommt ursprünglich aus dem Wiener Kindermuseum ZOOM. Das Team des Edwin Scharff Museums hat sie um etliche, selbst entwickelte Stationen ergänzt und inhaltlich erweitert.

Mitmachausstellung für Kinder und Erwachsene
Nach der sehr erfolgreichen Ausstellung „Kopfüber Herzwärts“, der großen Reise zum eigenen Ich, die 2013 bis 2014 im Museum am Petrusplatz gezeigt wurde, geht es nun wieder um den Körper. Diesmal um seine Sinne. „Unsere neue Ausstellung möchte den ganzen Menschen in den Blick nehmen und Kinder jeglichen Alters dazu befähigen, selbstbewusst, liebevoll und aktiv ihren jeweils individuellen Bedingtheiten und Befähigungen nachzugehen“, erklärt Birgit Höppl, die stellvertretende Leiterin des Edwin Scharff Museums. „Kommt, hört, guckt“, fordern die Ausstellungsmacher die kleinen und großen Besucher auf, sich in die Mitmachausstellung zum Hören, Sehen und Staunen zu stürzen. Sie ist für Fünf- bis Zwölfjährige gedacht, hat bei ihrem Start in Wien aber auch viele Erwachsene begeistert.

Erlebnis-Stationen rund ums Sehen und Hören
Die Besucher erfahren auf rund 500 Quadratmetern an vielen interaktiven Stationen alles übers Hören und Sehen, über Ohren und Augen, über Technisches und Sinnliches. Und dabei erleben sie viele akustische und optische Phänomene. Sie können die Welt empfangen, indem sie live digitale Radioprogramme aus zehn Ländern hören. Gebärdensprache ist zu lernen und die jeweils individuellen Gefühle beim Hören von Popsongs können auf große Bahnen an der Wand gemalt werden. In der Klangwerkstatt können die kleinen und großen Besucher hören, wie der Alltag klingt oder selbst futuristische Instrumente bauen und damit Musik machen. Zu den technisch und naturwissenschaftlich orientierten Stationen der Wiener Ausstellung hat das pädagogische Team des Edwin Scharff Museums zahlreiche Erlebnis-Stationen entwickelt, an denen Kinder mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden Emotionen rund ums Sehen und Hören bewusst wahrnehmen und darüber sprechen können. „Hier können sie erforschen, wie andere Menschen fühlen und wie sie selbst darauf reagieren können“, erklärt Höppl den Neu-Ulmer Ansatz.

Die aktuelle Ausstellung im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums wird unterstützt von: AOK Bayern, Möbel Inhofer und Interni by Inhofer, Private Montessori-Volksschule Neu-Ulm, Sparda-Bank und Wieland-Werke.

Daten zur Ausstellung:
Eröffnung: Freitag, 23. Februar um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. Februar 2018 bis 15. September 2019
Eröffnungswochenende: Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt.

Die Ausstellung „Hör mal, wer da guckt!"“ im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums ist vom 24. Februar 2018 bis zum 15. September 2019 dienstags und mittwochs von 13 bis 17, donnerstags und freitags von 13 bis 18 und samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

 

Sonderausstellung im Kunstmuseum: "Denn was innen, das ist außen" (Emil Cimiotti-Retrospektive)

Mit einer Retrospektive auf einen der bedeutendsten noch lebenden Bildhauer der Nachkriegsmoderne eröffnet das Edwin Scharff Museum am Neu-Ulmer Petrusplatz nach anderthalb Jahren Umbauzeit wieder. Die Neu-Ulmer Ausstellung zeigt 25 Plastiken aus großen öffentlichen und privaten Sammlungen, ausgewählte Zeichnungen und die jüngst entstandenen Papierreliefs des 1927 geborenen Künstlers Emil Cimiotti.

Die Retrospektive im Edwin Scharff Museum umfasst sieben Jahrzehnte des einflussreichen künstlerischen Wirkens Cimiottis, der bereits 1958 und 1960 auf der Biennale in Venedig und 1959 und 1964 auf der Documenta in Kassel vertreten war. Die Ausstellung rückt neben den plastischen Hauptwegen, die noch immer unterschätzte Autorität Cimiottis als Zeichner sowie seine jüngst entstandenen starkfarbigen Papierreliefs in den Blick. Sie ermöglicht dem Publikum die Begegnung mit dem Werk eines der bedeutenden Künstler der Nachkriegsmoderne.

„Emil Cimiotti. Denn was innen, das ist außen“ ist eine Kooperation mit dem Georg-Kolbe-Museum Berlin. Die Ausstellung wurde kuratiert von Professorin Dr. Christa Lichtenstern. Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 24 Euro erschienen.

Daten zur Ausstellung:
Eröffnung: Freitag, 23. Februar um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. Februar bis 21. Mai 2018
Matinée: Sonntag, 25. Februar um 11 Uhr
Kuratorinnenführung mit Prof. Dr. Christa Lichtenstern, Sonntag, 25. Februar um 15.30 Uhr

 

Ständige Sammlungen

Das Edwin Scharff Museum eröffnet mit einer neu konzipierten Ausstellung zu Edwin Scharff und neu aufbereiteten Informationen zum Leben und Werk des Künstlers, nach dem das Museum benannt ist. Auf Einladung des Museums hat sich zudem der Düsseldorfer Künstler Stefan Wissel intensiv mit Scharffs Werk auseinandergesetzt und einen Raum der Scharff-Ausstellung konzipiert und inszeniert. Die Ausstellung zu Ernst Geitlinger wird durch Film-Interviews seiner ehemaligen Studenten und durch Medienstationen ergänzt, die zur kreativ-spielerischen Beschäftigung auffordern. Aus Anlass der Wiedereröffnung wurden dem Museum zudem über 200 Arbeiten Geitlingers aus dem Nachlass geschenkt.

Edwin Scharff Museum
Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm
Tel. 0731-7050-2555

www.edwinscharffmuseum.de