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Gewässer-Nachbarschaftstag in Neu-Ulm

Gruppenfoto mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Gewässer-Nachbarschaftstages bei einer Exkursion im Freien

Bei einer Exkursion konnten sich die Teilnehmer des Gewässer-Nachbarschaftstages ein Bild von der Renaturierung der Leibi bei der Riffelbank in Burlafingen machen.

12. Oktober 2018   -   Am Donnerstag, 11. Oktober, fand in Neu-Ulm ein sogenannter „Gewässer-Nachbarschaftstag“ statt. Bei verschiedenen Vorträgen und Diskussionen im Neu-Ulmer Rathaus konnten sich Fachleute von Kommunen, Gewässerverbänden und Ämtern aus dem gesamten Landkreis zu verschiedenen Themen der Gewässerunterhaltung austauschen.

Jochen Meissner, Leiter der Abteilung Stadtentwässerung/Wasserbau, informierte über aktuelle Projekte im Bereich Gewässerentwicklung bei der Stadt Neu-Ulm, darunter die abgeschlossene Renaturierung an der Leibi bei der Riffelbank und die geplante Renaturierung am Landgraben südlich des Plessenteichs. Weitere Themen waren die Wasserrahmenrichtlinie, Fördermöglichkeiten für kleine Gewässer und die Frage „Gewässerunterhalt mit Biber: Was kann bzw. darf die Gemeinde tun?“. Am Nachmittag stand eine gemeinsame Exkursion zur Leibi nördlich des Gewerbegebiets Riffelbank (Gemarkung Burlafingen) sowie zum Landgraben bei der Kleinen Schwende in Burlafingen auf dem Programm.

Die Gewässer-Nachbarschaften werden durch das Bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert. Sie fördern durch regelmäßige Nachbarschaftstage den Informationsaustausch zum Thema Gewässerunterhalt. Auf Landkreisebene organisieren Nachbarschaftsberater die Gewässer-Nachbarschaftstage. Der Nachbarschaftstag in Neu-Ulm wurde von Alexander Kast, Nachbarschaftsberater für den Landkreis und Mitarbeiter in der Abteilung Stadtentwässerung/Wasserbau bei der Stadt Neu-Ulm, organisiert.

INFO:
Die Stadt Neu-Ulm unterhält rund 100 km Gewässer der dritten Ordnung (kleine Gewässer). Notwendige Arbeiten werden in Absprache mit den Gewässerverbänden und Ortssprechern bei einer jährlich stattfindenden Gewässerschau festgelegt. Bei Arbeiten wie Grabenräumung oder Rückschnitt wird die Stadt von den Landwirten und Anliegern tatkräftig unterstützt.