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Hochwasser: Pegel sinken langsam

Sperrschranke vor dem überfluteten Bereich des Geh- und Radweges unter der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm

Foto: Stadt Neu-Ulm

22. Mai 2019   –   Die ergiebigen Regenfälle in den vergangenen Tagen haben zu einem Anstieg des Wasserstands der Donau geführt. Inzwischen bleiben die Regenfälle weitestgehend aus. Der Scheitelpunkt wurde heute Mittag erreicht. Derzeit herrscht noch Meldestufe 3. Besondere Vorkommnisse aufgrund des Hochwassers verzeichnete die Stadtverwaltung bisher glücklicherweise nicht.

Die Experten im Rathaus gehen davon aus, dass sich die Situation im weiteren Tagesverlauf tendenziell entspannen und der Wasserstand der Donau sich langsam normalisieren wird.

Der Geh- und Radweg unter der Gänstorbrücke, der Schwal und der Geh- und Radweg von der Illerbrücke bis zum DLRG bleiben bis auf Weiteres noch gesperrt. Auch die Hochwasserschutzmauer am Donaubad bleibt vorerst noch mit den mobilen Schutzelementen verschlossen.

Sobald sich die Lage und der Pegelstand der Donau normalisiert haben, werden die gesperrten Bereiche wieder freigegeben.


Meldungen vom 21. Mai 2019:

Geh- und Radweg unter der Gänstorbrücke gesperrt

21. Mai 2019, 12.20 Uhr   –   Aufgrund von anhaltenden und teils heftigen Niederschlägen führt die Donau derzeit viel Wasser und droht stellenweise über die Ufer zu treten. Die Stadt Neu-Ulm hat daher am Vormittag die Geh- und Radwegunterführung unter der Gänstorbrücke gesperrt. Auch der Radweg von der Illerbrücke bis zum DLRG kann derzeit nicht genutzt werden.

Wie lange die Sperrungen bestehen bleiben, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Dies hängt maßgeblich davon ab, wieviel es in den kommenden Stunden und Tagen noch regnen, beziehungsweise wie sich hierdurch der Pegelstand der Donau entwickeln wird.

In Neu-Ulm herrscht derzeit Meldestufe 1 mit steigender Tendenz. Dies bedeutet, dass es stellenweise zu kleineren Ausuferungen kommen kann. Sollten höhere Meldestufen erreicht werden, wird die Stadtverwaltung entscheiden, ob der mobile Hochwasserschutz aufgebaut wird. Der tiefste Punkt und somit der von Hochwasser am meisten gefährdete Bereich ist rund um das Donaubad. Sollten die Pegel weiter steigen, würde hier mit dem Aufbau der mobilen Elemente begonnen werden.

Update 14.30 Uhr:

Stadtverwaltung sperrt Schwal und baut Hochwasserschutzelemente am Donaubad auf

Die Stadtverwaltung Neu-Ulm sperrt aufgrund des hohen Wasserstands in der Donau den Schwal. Ein Zugang ist bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Fahrzeuge können bis zur Wendeplatte fahren. Der Grund für die Sperrung: Die Donau führt aufgrund des Hochwassers zahlreiche größere Äste und kleinere Bäume mit sich. Im Bereich des Schwals reicht das Wasser aktuell bis knapp 30 Zentimeter unter die Uferkante. Die unkontrolliert mitschwimmenden Gehölze könnten durch die Strömung zu einer Gefahr für Personen werden, die sich dort aufhalten.

Im Bereich des Donaubades werden darüber hinaus aktuell drei mobile Hochwasserschutzelemente installiert.  In Neu-Ulm herrscht derzeit Meldestufe 2 mit steigender Tendenz.