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Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm sucht neue Mitglieder

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Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm sucht neue Mitglieder.

30. Januar 2017   -   Der Internationale Beirat, ein beratendes Gremium des Neu-Ulmer Stadtrates, sucht zwei neue Mitglieder. Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmer mit internationalen Wurzeln, die sich im Bereich der Integrations- und Migrationspolitik ehrenamtlich engagieren und die Stadtgesellschaft mitgestalten möchten, können sich ab sofort bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Der Internationale Beirat wurde im Jahr 2014 gegründet. Er entwickelte sich aus dem im Jahr 1978 berufenen Ausländer- beziehungsweise Integrationsbeirat. Er soll ein Spektrum der internationalen Einwohnerschaft Neu-Ulms abbilden. Seine Zuständigkeit umfasst alle Fragen rund um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft in Neu-Ulm.

Das Gremium setzt sich aus zwölf Mitgliedern mit internationalen Wurzeln und sechs Stadtratsmitgliedern zusammen. Zudem sind beratende Mitglieder aus verschiedenen Institutionen der Stadt berufen. Der Beirat tagt drei bis vier Mal im Jahr im Neu-Ulmer Rathaus und trifft sich zusätzlich zu weiteren Arbeitstreffen. Im Detail ist die Aufgabe des Beirates, den Gemeinderat und die Stadtverwaltung bei ihrer Arbeit durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen bei Angelegenheiten im Bereich Migration und Integration zu unterstützen. Dies bietet Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit, auf kommunaler Ebene politisch mitzuwirken. Der Internationale Beirat kann Sichtweisen und Anliegen von Menschen mit Migrationserfahrung hinsichtlich eines breiten thematischen Spektrums (Arbeitsmarktintegration, Sprache, Bildung, und weitere aktuelle Themen) in die örtliche Politik einbringen. Damit liefert er wichtige Impulse zur interkulturellen Verständigung der Gesellschaft.

Wer kann sich bewerben?
Gesucht werden Menschen mit Migrationshintergrund, die in Neu-Ulm wohnen und Engagement sowie Spaß an der interkulturellen Arbeit mitbringen. Dabei ist die deutsche Staatsbürgerschaft nicht erforderlich, auch Asylsuchende sind herzlich willkommen. Die Verhandlungssprache ist Deutsch. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist unentgeltlich, es werden jedoch Sitzungsgelder als Aufwandsentschädigung ausbezahlt.

Interessierte können sich bis zum 15. März 2018 mit Lebenslauf und einem Bewerbungsformular bewerben. Das Formular ist online unter www.internationales.neu-ulm.de zusammen mit weiterführenden Informationen bereitgestellt.

Darüber hinaus können sich Informationssuchende auch gerne an die Koordinierungsstelle Integration, Flucht und Asyl wenden. Die Kontaktdaten finden sich ebenfalls auf der oben angegebenen Webseite.