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Richtfest für neue Grundschule

Die vierzügige Mark Twain-Grundschule soll zum Schuljahr 2018/2019 ihren Betrieb aufnehmen

Rohbau der neuen Grundschule mit Baugerüst und dem Richtbaum

Das Gebäude der neuen Grundschule nimmt langsam Gestalt an.

Neu-Ulms Bürgermeister Albert Obert vor der im Bau befindlichen Schule an einem Mikrofon, neben ihm mit Blachblasinstrumenten musizierende Personen

Festliches Rahmenprogramm beim Richtfest am 29. November

Im Bau befindlicher Innenraum der neuen Grundschule

In den Wintermonaten soll der Innenausbau des Schulgebäudes vorangebracht werden. (Fotos: Stadt Neu-Ulm)

29. November 2017   -   Der Bau der neuen vierzügigen Grundschule in Wiley-Nord schreitet voran. Nach der Grundsteinlegung am 10. März diesen Jahres konnte am heutigen Mittwoch, 29. November, bereits Richtfest gefeiert werden.

Der Neubau der Mark Twain-Grundschule, wie die Schule nach ihrer Fertigstellung und Inbetriebnahme einmal heißen soll, ist derzeit das größte und wohl auch bedeutendste Bauprojekt der Stadt Neu-Ulm. Dies liegt nicht nur daran, dass der finanzielle Rahmen für den Bau der Schule bei rund 15 Millionen Euro liegt und die Schule somit zu den Großprojekten der Stadt zählt. Bedeutend ist das Projekt vor allem auch deshalb, weil Schulhaus-Neubauten in heutiger Zeit eher die Ausnahme darstellen oder zumindest nicht zum Alltag gehören. Die letzte Schule, die im Stadtgebiet Neu-Ulm gebaut wurde, war die Grundschule in Reutti. Fertiggestellt wurde sie im Jahr 1985.

Der Bau einer neuen, vierzügigen Grundschule im Quartier Wiley-Nord entlastet nicht nur die Erich Kästner-Grundschule in Ludwigsfeld und die Grundschule Neu-Ulm-Weststadt, sondern spiegelt auch die rasche und erfolgreiche Entwicklung der Stadt insgesamt wieder.

„Die Bevölkerungszahlen der Stadt Neu-Ulm gehen stetig weiter nach oben. Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung wird sogar immer wieder von den tatsächlichen Zahlen übertroffen. Dieses Wachstum wirkt sich natürlich auch auf den Bedarf an Schulen aus. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Grundschüler um über 200 Kinder angestiegen“, sagte Neu-Ulms Bürgermeister Albert Obert in seiner Rede.

Das Richtfest am Mittwoch hat gezeigt: Die Arbeiten für die neue Schule liegen absolut im Zeitplan. Im Moment dominieren zwar noch nackte Betonflächen, Teerpappe und Kabel, die aus der Wand ragen. Die Herbst- und Wintermonate nach dem Richtfest werden jedoch genutzt, um in weiteren Bauschritten den Innenausbau voranzutreiben.

In knapp einem Jahr, zum Schuljahresbeginn im September 2018 werden zunächst mindestens 80 Kinder in einer Jahrgangsstufe eingeschult werden. Jedes Schuljahr kommt eine weitere Klassenstufe dazu, so dass bis zum Jahr 2022 dann die Klassenstufen eins bis vier in der Schule unterrichtet werden. Bis zu 400 Kinder – so die Prognosen – können dann täglich die Mark Twain-Schule besuchen.

Hintergrundinfos

Werdegang:
Nachdem die Neu-Ulmer Stadtverwaltung im Januar 2015 von der Politik beauftragt worden war, bei der Regierung von Schwaben die schulaufsichtliche Genehmigung für den Bau einer neuen vierzügigen Grundschule zu ersuchen, konnte im März 2015 mit Wiley-Nord ein geeigneter Standort gefunden werden. Die schulaufsichtliche Genehmigung wurde seitens der Regierung von Schwaben im Juli 2016 erteilt. Im Dezember 2016 erhielt die Stadt die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn.

Kosten:
Die Kosten für die neue Grundschule belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Die Regierung von Schwaben hat eine vorläufige Zuweisung in Höhe von 6,5 Millionen Euro zugesagt.

Ältere Meldungen zu diesem Thema:
Grundsteinlegung für neue Grundschule im Wiley (10. März 2017)
Wiley-Nord wird Standort für neue Grundschule (12. März 2015)