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Spatenstich für 52 Wohnungen im Ulmer Hofgut

Fünf Vertreter des Wohnbauprojektes stechen beim Spatenstich symbolisch mit Spaten in die Erde

Foto: Stadt Neu-Ulm

15. Mai 2018   -   Im Osten Ludwigsfelds liegt das neue Baugebiet „Am Ulmer Hofgut“. Östlich der Königsberger Straße sollen hier in den kommenden Jahren rund 230 neue Wohneinheiten entstehen. 80 davon wird die Neu-Ulmer Wohnungsbaugesellschaft NUWOG errichten. Spatenstich für den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten war am Dienstag, 15. Mai.

Dass die Stadt Neu-Ulm und die NUWOG gut kooperieren, haben sie bereits beim Wohnbauvorhaben in der Neu-Ulmer Münsterblickstraße bewiesen. Das Erfolgsmodell, in dem die NUWOG als Generalplaner und Generalunternehmer auftrat, wird nun im Ulmer Hofgut fortgesetzt.

Staatlich geförderte und barrierefreie Wohneinheiten
Im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten entstehen 15 Wohnungen, die entsprechend des kommunalen Wohnraumförderprogramm „KommWFP“, staatlich gefördert werden. Im zweiten Bauabschnitt werden im Ulmer Hofgut von der NUWOG weitere 37 staatlich geförderte Wohnungen errichtet. Insgesamt entstehen also in den ersten beiden Bauabschnitten in zwei Wohngebäuden 52 staatlich geförderte und barrierefreie Wohneinheiten. Die Fertigstellung der beiden Abschnitte ist Ende 2019 geplant.

Finanzielle Unterstützung bei der Schaffung von Wohnraum
Das Wohnbauprojekt im Ulmer Hofgut ist Bestandteil des ambitionierten Wohnungsbauprogramms, bei dem die NUWOG in den kommenden fünf Jahren 440 neue Wohneinheiten in und für die Stadt Neu-Ulm schaffen wird. Die Wohneinheiten des ersten Bauabschnitts werden vom „Wohnungspakt Bayern“ staatlich bezuschusst. Der Pakt wurde von dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr initiiert, um Städte und Gemeinden in ihren Vorhaben zu unterstützen und dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Gedacht sind die Wohnungen für Menschen mit geringeren Einkünften in allen Lebenslagen und Altersklassen.

Oberbürgermeister Gerold Noerenberg freut sich, dass die Stadt und die NUWOG als Projektsteuerer und Generalplaner die Aufgabe gemeinsam schultern. Bei der Bereitstellung von Wohnraum ist es seiner Meinung nach unabdingbar, dass der Freistaat den Kommunen unter die Arme greift. „Die Landesregierung hat die Wohnungsnot in den Städten und Gemeinden erkannt und das kommunale Wohnungsbauprogramm initiiert“, so Noerenberg. „Was wir brauchen ist Wohnraum. Und zwar auch günstigen Wohnraum. Die Kosten für die Herstellung können nicht allein von den Kommunen getragen werden. Wir, und auch viele weitere Städte und Gemeinden, benötigen hierbei die finanzielle Unterstützung des Freistaates“, erklärt der Oberbürgermeister. Gerade kleinere Gemeinden, die sich dieser Herausforderung stellen wollen, bräuchten diese Förderung und einen starken Partner an ihrer Seite, der die bauliche Kompetenz und die spätere Verwaltung einbringen kann. Denn: „Wenn auch die Landkreisgemeinden diese Verantwortung mittragen, verteilt sich diese auf mehrere Schultern – ein erstrebenswertes Ziel“, so Noerenberg.

Nach den ersten beiden Bauabschnitten, werden in einem dritten Schritt bis zum Jahr 2020 weitere 28 freifinanzierte Eigentumswohnungen gebaut. Insgesamt errichtet die NUWOG somit 80 Wohneinheiten im Baugebiet Am Ulmer Hofgut. „Mit den drei Bauabschnitten soll eine gute Mischung aus geförderten Mietwohnungen und bezahlbaren Eigentumswohnungen gelingen“, sagt NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp.

Vor ihm und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft liegt ein weiterhin umfangreiches Bauprogramm. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau von 40 weiteren Wohneinheiten in der Münsterblickstraße und 31 weiteren Wohneinheiten im Bereich Alte Stadtgärtnerei begonnen werden.

Weitere Informationen zum Baugebiet gibt es hier: Am Ulmer Hofgut