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Coronavirus: Aktuelle Informationen im Überblick

Reagenzgläser

Corona-Maßnahmen zum Schulbeginn

Hygieneplan für den Unterrichtsbetrieb / Maskenpflicht für die ersten Schultage / Stufenplan nach Infektionsgeschehen

Für die Bayerische Staatsregierung haben der Schulbetrieb und der Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte im Freistaat oberste Priorität. Ziel ist es, im Schuljahr 2020/2021 so viel Präsenzunterricht wie möglich bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten durchzuführen. In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen kehren die Schulen ab dem 8. September 2020 daher zu einem Regelbetrieb unter umfassenden Hygieneauflagen zurück.

Daher tritt an den Schulen ein umfassender Rahmen-Hygieneplan in Kraft. Von zentraler Bedeutung ist dabei – neben einem Konzept zur Lüftung der Unterrichtsräume, dass das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend ist. Ausnahmen von dieser Pflicht sind in begründeten Fällen möglich.

In den ersten beiden Unterrichtswochen des neuen Schuljahres gilt darüber hinaus eine allgemeine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auf dem Schulgelände und auch im Unterricht. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Jahrgangsstufen 1 bis 4 (einschl. der Schulvorbereitenden Einrichtungen). Ziel ist, das Infektionsrisiko durch Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer in den ersten Schultagen so weit wie möglich zu minimieren.

Um auf Änderungen des Infektionsgeschehens angemessen reagieren zu können, hat das Kultusministerium in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium einen Drei-Stufen-Plan entwickelt. Dieser Stufenplan orientiert sich am Infektionsgeschehen im jeweiligen Kreis (Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner).

Ausführliche Informationen finden Sie im Bericht aus der Kabinettssitzung vom 1. September 2020.

Corona-Maßnahmen in Bayern

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 8. September 2020:

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 8. September das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie besprochen.

Bis Ende September werden die Teststationen für Reiserückkehrer an den drei bayerischen Autobahn-Raststätten sowie an den Hauptbahnhöfren in München und Nürnberg geschlossen. Die Teststationen an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen bleiben hingegen weiterhin bestehen.

Ab dem 19. September ist der reguläre Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen wieder erlaubt. Bei Sportveranstaltungen in Bayern werden außerdem – vorläufig mit Ausnahme der Profiligen, des DFB-Pokal und der UEFA Champions-League – Zuschauer entsprechend den Regelungen bei kulturellen Veranstaltungen erlaubt, mit der Maßgabe, dass bei Stehplätzen eine Maske zu tragen ist, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Ebenfalls ab dem 19. September dürfen Bars und Kneipen wieder öffnen. Es gelten die gleichen Regelungen wie in Speisewirtschaften. In geschlossenenen Räumen wird am Tisch bedient. Jede Person muss sich einzeln registrieren.

Ausführliche Informationen zu den beschlossenen Maßnahmen bzw. Lockerungen finden Sie hier:
Bericht aus der Kabinettssitzung vom 8. September 2020 

 

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Regelungen in Bayern:

Fragen und Antworten des Bayerischen Innenministeriums
Aktuelle Rechtsverordnungen (Bayerisches Gesundheitsministerium) 

Corona-Testzentrum des Landratsamtes Neu-Ulm

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Landkreis Neu-Ulm das Corona-Testzentrum in Senden reaktiviert, das bereits von Mitte März bis Anfang Mai 2020 in Betrieb gewesen ist. Im Rahmen der bayernweiten Einrichtung von Testzentren ergänzt die Einrichtung in Senden die Testmöglichkeiten im Landkreis Neu-Ulm.

Im Testzentrum kann sich jede Person mit Wohnsitz im Landkreis Neu-Ulm sowie Personal von Schulen, Kindertagesstätten mit Arbeitsort im Landkreis Neu-Ulm testen lassen. Kinder unter 4 Jahren können im Testzentrum nicht getestet werden; hier wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- bzw. Kinderarzt. Das Testzentrum befindet sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Senden (St.-Florian-Straße 2, 89250 Senden). Eine vorherige Anmeldung über das Registrierungsportal ist erforderlich. Für jede Person, die sich testen lassen möchte, muss eine eigene Registrierung durchgeführt werden.

Den Link zum Registrierungsportal sowie weitere Informationen zum Testzentrum des Landkreis finden Sie hier:

Informationen zum Corona-Testzentrum des Landratsamtes Neu-Ulm 

Informationen für Urlauber und Reiserückkehrer

Wer in Bayern aus einem Risikogebiet laut Robert Koch Institut einreist bzw. sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich umgehend 14 Tage in Quarantäne begeben und das Landratsamt über die Einreise informieren. Außerdem besteht die Pflicht, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Landratsamtes Neu-Ulm:
https://landkreis.neu-ulm.de/de/aktuelles-detail/infos-zu-reisen.html

Start der offiziellen Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist ab sofort kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App soll helfen, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App informiert Nutzer, wenn sie Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten.

Infos und Download der Corona-Warn-App (Bundesregierung) 
Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App (Bundesregierung) 

Kontaktbeschränkung und Distanzgebot

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen. Derzeit kann grundsätzlich jedermann zu jeder Zeit und zu jedem Zweck sich in die Öffentlichkeit begeben, soweit nicht die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausdrücklich etwas anderes vorsieht. Diese weitreichende Lockerung ist im Sinne eines wirksamen Infektionsschutzes vertretbar, weil sie von wirksamen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen flankiert wird.

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung werden ab dem 17. Juni 2020 erweitert. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.

Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen in Bayern finden Sie hier:
Fragen und Antworten des Bayerischen Innenministeriums
Aktuelle Rechtsverordnungen (Bayerisches Gesundheitsministerium) 

Maskenpflicht in Bayern

In Bayern besteht eine eingeschränkte Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung). Diese gilt u.a. in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren, für Verkaufsstellen auf Märkten (z.B. Wochenmärkte), im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr (inkl. Flugverkehr) und den hierzu gehörenden Einrichtungen. Seit dem 6. Mai 2020 gilt auch in Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr die Maskenpflicht, seit dem 11. Mai 2020 zudem in Arzt- und Zahnarztpraxen und weiteren Praxen.

Durch die "Maskenpflicht" soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden. Dabei geht es zuallererst nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Personen vor Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu schützen. Durch Bedeckung von Mund und Nase können andere Personen vor Partikeln geschützt werden, die beim Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzt werden.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie hier.

Weitere Meldungen

Stadt Neu-Ulm unterstützt Gastronomie: Mehr Sitzplätze im Freien möglich

14. Mai 2020   –   Die Stadt Neu-Ulm unterstützt die örtlichen Gastronomen in Zeiten der Corona-Pandemie: Um die aufgrund der Abstandsregeln wegfallenden Sitzplätze kompensieren zu können, erhalten Gastronomen die Möglichkeit, die Flächen ihrer Außengastronomie zu erweitern beziehungsweise auch neue Flächen für eine Außenbewirtschaftung auszuweisen. Darüber hinaus verzichtet die Stadt in diesem Jahr auf die fälligen Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie. Anträge auf Ausweisung/Erweiterung von Außenbewirtschaftungsflächen bzw. gaststättenrechtliche Sondernutzung können per Mail an ordnungsamt@neu-ulm.de eingereicht werden.

Weitere Informationen

Hygienekonzept Gastronomie

Seit dem 18. Mai können Gastronomiebetriebe in Bayern unter bestimmten Auflagen ihre Außenbereiche wieder öffnen, Innenbereiche von Speisegaststätten seit dem 25. Mai. Die genauen Auflagen wurden in der Änderung der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgesetzt.

Verordnung zur Änderung der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
Hygienekonzept Gastronomie

Städtische Einrichtungen öffnen wieder / Zutritt nur mit Mund-Nasen-Schutz / Verwaltung bittet um vorherige Terminvereinbarung

26. Juni 2020   –   Das Neu-Ulmer Rathaus, das Bürgerbüro und die Abteilung Sicherheit und Ordnung in der Ludwigstraße öffnen ab Mittwoch, 1. Juli, wieder ihre Türen. Ab diesem Tag haben Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Öffnungszeiten wieder freien Zugang zu den städtischen Dienstgebäuden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen in der vergangenen Wochen möchte die Verwaltung die Möglichkeit der telefonischen und digitalen Bearbeitung von Bürgeranliegen sowie die Wahrnehmung von Terminen mit Bürgern nach vorheriger Vereinbarung auch weiterhin fortführen. Die Stadtverwaltung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger hiervon auch weiterhin regen Gebrauch zu machen. Der Zutritt zu den städtischen Dienstgebäuden ist nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadt Neu-Ulm sagt weitere städtische Veranstaltungen ab

Aufgrund der deutschlandweiten Untersagung von Großveranstaltungen bis Ende August werden weitere Veranstaltungen in Neu-Ulm abgesagt: Markt für Kunsthandwerk, verkaufsoffener Sonntag, Stadtfest, Neu-Ulm spielt, Kultur auf der Straße. Auch das Glacis-Programm sowie die "Kultur im Museumshofe" werden dieses Jahr leider nicht stattfinden können.

Eine Übersicht über alle städtischen Veranstaltungen, die nach aktuellem Stand abgesagt oder verschoben werden, finden Sie hier: Absage von städtischen Veranstaltungen  

Wichtige Telefonnummern

Beim Verdacht auf eine Coronaviruserkrankung:
Tel. 116 117
Sofern Sie unter Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall leiden und in den letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete waren oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten, sollten Sie alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und zu Hause bleiben. Kontaktieren Sie umgehend telefonisch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117.

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung:
Tel. 089 / 122 220 (täglich 8 bis 18 Uhr)
Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen. Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich (auch an Feiertagen) beantwortet werden.

Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:
Tel. 09131 / 6808-5101
Für allgemeine Fragen zum Coronavirus steht zudem die Bürgerhotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Verfügung.

Weitere Informationen

Wie ist die Entwicklung der aktuellen Lage im Landkreis Neu-Ulm? Wo finde ich Informationen zu Risikogebieten und weitere Hintergrundinformationen?

Auf den nachfolgend aufgelisteten Webseiten erhalten Sie weitergehende Informationen rund um das Coronavirus.

Das Landratsamt Neu-Ulm hat eine eigene Website zum Thema Coronavirus eingerichtet.
Hier werden zahlreiche Informationen rund um die Corona-Pandemie veröffentlicht, darunter wichtige Hotlines, Verhaltens- und Hygienetipps, Informationen zur Entwicklung im Landkreis und vieles weitere:

https://landkreis.neu-ulm.de/de/corona.html

Das Landratsamt Neu-Ulm informiert auch auf seiner Facebook-Seite über die aktuelle Situation im Landkreis: www.facebook.com/unserlandkreisneuulm  

Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie Informationen zur Lage in Bayern sowie Merkblätter, Empfehlungen und häufig gestellte Fragen:

https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/ 

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2), bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

Auf der Website des RKI zum neuartigen Coronavirus finden Sie u.a. Informationen zu Risikogebieten, Fallzahlen sowie Hygientipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten:

https://www.rki.de/covid-19  

Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache


Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache

Was ist das Corona-Virus? Wie schützen Sie sich und andere vor dem Virus? Was machen Sie, wenn Sie sich krank fühlen? Warum sollen Sie eine Alltags-Maske tragen?
Hier finden Sie Informationen zum Corona-Virus:


Informationen in Gebärdensprache

Auf der Webseite der Bundesregierung finden Sie Informationen in Deutscher Gebärdensprache.
Sie finden dort zudem Links zu weiteren Angeboten und Internetseiten in Gebärdensprache:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/gebaerdensprache 

Informationen in anderen Sprachen


English / Türkçe / Polski / Français / Italiano / ελληνικά / Hrvatski / Română / Български / فارسی / 中文语言 / عربي

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/service/fragen-und-antworten/1731242-1731242?index=1731568 

Informationen für Familien


Kinderbetreuung

Die Kindertagesbetreuung findet ab dem 1. Juli 2020 bis zum 1. September 2020 im eingeschränkten Regelbetrieb statt.
Ab dem 1. September 2020 findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber können ab diesem Zeitpunkt wieder in ihre Kitas gehen.

Weitere Informationen:

 

Schulen

Auf seiner Website hat das Bayerische Kultusministerium Informationen zum Infektionsschutz an den Schulen zusammengefasst und beantwortet dort auch häufige Fragen rund um das Coronavirus:

Fragen und Antworten zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

 

Notfall-KiZ

Familien mit kleinen Einkommen können einen monatlichen Kinderzuschlag (KiZ) von bis zu 185 Euro erhalten. Damit auch Familien vom KiZ profitieren können, die aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig Verdienstausfälle hinnehmen müssen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-Kinderzuschlag (KiZ) gestartet. Anträge sind ab dem 1. April möglich. Alle Infos hierzu finden Sie unter: www.bmfsfj.de/kiz

 

Empfehlungen für pflegende Angehörige

Aktuell sind viele pflegende Angehörige bei der häuslichen Versorgung verunsichert. Neben den allgemeinen Verhaltensempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sollten pflegende Angehörige derzeit
besonders hohe Schutzvorkehrungen treffen. Hier finden Sie Empfehlungen und Tipps für die Pflege von Angehörigen:

Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmer

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.  www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona 

Auch die Regierung von Schwaben informiert als für Neu-Ulm zuständige Bewilligungs- und Vollzugsbehörde über das Soforthilfeprogramm: www.regierung.schwaben.bayern.de

Niemand soll aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in existenzielle Not geraten. Der Gesetzgeber hat aufgrund der aktuellen Lage ein Sozialschutzpaket beschlossen. Es erleichtert vorübergehend den Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung (Hartz IV).

Grundsicherung erhalten Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren notwendigen Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen zu bestreiten und die die erforderliche Hilfe nicht von anderen, vor allem von Angehörigen oder von anderen Sozialleistungsträgern, erhalten. Das kann nun auch für Selbständige oder Bezieher von Kurzarbeitergeld der Fall sein.

Gilt das Sozialpaket für mich?
Wenn Sie zu einer der folgenden Personengruppen zählen, kann der Bezug von Grundsicherung (auch genannt: Arbeitslosengeld II) für Sie infrage kommen:

  • Sie sind von Kurzarbeit in Ihrem Unternehmen betroffen oder beziehen Arbeitslosengeld. Ihr Einkommen ist deshalb so stark verringert, dass Sie den Lebensunterhalt Ihrer Familie nicht mehr sichern können.
  • Sie sind Freiberufler, Solo-Selbständiger oder Kleinunternehmer und sind in finanzieller Not, weil Sie einen Großteil Ihrer Aufträge verloren haben.
  • Sie sind bereits Kunde und Ihr Bezug endet in der Zeit vom 31.03.2020 bis einschließlich 30.08.2020.

Weitere Informationen:
Aktuelle Informationen, einen Überblick über die Neuregelungen in der Grundsicherung und abrufbare Anträge gibt es unter: www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung

Sonderhotline für Selbständige, Freiberufler und weitere Betroffene: Tel. 0800 / 45 555 23
Kontakt zum Jobcenter Neu-Ulm: Tel. 0731 / 1759 555

Förderprogramme, Kurzarbeit, Stundung von Steuern und Sozialverischerungsbeiträgen:

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie informiert über weitere finanzielle Unterstützungsangebote, Kurzarbeit für Unternehmen sowie die Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen: www.stmwi.bayern.de/coronavirus 

Weitere Informationen zu Förderprogrammen erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: www.bmwi.de

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung.
Unter folgenden Voraussetzungen haben Sie darauf Anspruch: Ihr Arbeitgeber muss die regelmäßige Arbeitszeit kürzen und hat dies der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt. In den meisten Fällen geschieht dies aus konjunkturellen Gründen, das heißt, weil die wirtschaftliche Lage Ihres Betriebes schlecht ist.

Das Kurzarbeitergeld soll Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem kann Ihr Arbeitsplatz erhalten bleiben, obwohl die aktuelle Situation Ihres Betriebes Entlassungen notwendig machen würde.

Ausführliche Informationen zum Kurzarbeitergeld erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit:
www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer  

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten?
Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus  

Informationen zu Miete und Verbraucherschutz

Aufgrund der Corona-Epidemie können Privatpersonen und Mieter gewerblicher Räume in eine schwierige finanzielle Situation geraten und ihrer Mietpflicht gegebenenfalls nicht mehr nachkommen. Deshalb hat die Bundesregierung eine Neuregelung getroffen, um Mieter temporär zu entlasten. Das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnisse wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, wird für einen begrenzten Zeitraum eingeschränkt. Diese Einschränkung gilt für die Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen.

Wie sieht der Kündigungsschutz von Mietern genau aus? Was sollten Verbraucherinnen und Verbraucher nun beachten? Welche Änderungen ergeben sich im Wohnungseigentumsrecht? Und warum wurden für das Strafverfahren besondere Regelungen getroffen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie hier.  

Beratung und Hilfe in Krisensituationen

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden. Bitte passen Sie aufeinander auf.

Die wichtigsten Hilfeangebote – telefonisch, kostenfrei und anonym:

  • Telefonseelsorge:
    Tel. 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222
    rund um die Uhr erreichbar
     
  • Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche):
    Tel. 0800 / 111 0 333
    Mo bis Sa von 14 – 20 Uhr
     
  • Elterntelefon:
    Tel. 0800 / 111 0550
    Mo bis Fr 9 – 11 Uhr
    Di, Do 17 – 19 Uhr
     
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen:
    Tel. 0800 / 0 116 016
    rund um die Uhr erreichbar
     
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch:
    Tel. 0800 / 22 55 530
    Mo, Mi, Fr 9 – 14 Uhr
    Di, Do 15 – 17 Uhr
     
  • Sucht- und Drogenhotline:
    Tel. 01805 / 31 30 31

Pressemitteilungen

Aktualisiert am 14.09.2020, 16:45 Uhr