Haupt Inhalt

Müll richtig trennen und entsorgen

Was darf in die Biotonne, was nicht? Auf was muss ich beim Gelben Sack achten? Diese Seite bietet einen Überblick zum Thema Mülltrennung. 

Neue Broschüren zur Abfalltrennung in sieben Sprachen

Der Baubetriebshof der Stadt Neu-Ulm hat eine neue Broschüre zur Abfalltrennung herausgebracht.
Die Broschüre beschreibt auf mehreren Seiten, nach welchen Kategorien Abfall getrennt werden sollte:

Abfalltrennung leicht gemacht (PDF, 200 KB)

Waste separation made easy (englisch) (PDF, 180 KB)
Trier ses déchets, c‘est facile (französisch) (PDF, 180 KB)
Kolay yoldan çöp ayrıştırma (türkisch) (PDF, 180 KB)
Sortare facilă a deșeurilor (rumänisch) (PDF, 180 KB)
تسهيل فصل النفايات (arabisch) (PDF, 250 KB)
د کثافاتو بیلول آسان کاردی (pashto) (PDF, 250 KB)

Die gedruckte Broschüre ist im Bürgerbüro (Petrusplatz 15) erhältlich.

Mülltrennung – Das Wichtigste im Überblick

  • Altpapier und Altglas müssen vom Hausmüll getrennt und zu den Wertstoffinseln (Container) oder dem Wertstoffhof Breitenhofstraße gebracht werden.
  • (Leicht-)Verpackungen aus Kunststoff oder Blech (Dosen, Kronkorken, Deckel von Konserven usw.) werden über den Gelben Sack entsorgt.
  • Kompostierbare Abfälle (Bioabfälle) einschließlich gekochter Speisereste müssen über die Biotonne oder auf dem eigenen Kompost entsorgt werden. Sie dürfen nicht über die Restmülltonne (Graue Tonne) entsorgt werden.
  • Elektrogeräte aller Art, sowie Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, müssen vom Restmüll getrennt werden. Die Abgabe auf dem Wertstoffhof ist für private Haushalte kostenfrei.

Darauf sollten Sie außerdem achten:

  • Es müssen genügend viele und ausreichend große Restmüll- und Biotonnen auf dem Grundstück oder in der Wohnanlage vorhanden sein. Der gesamte auf dem Grundstück oder in der Wohnanlage anfallende Abfall muss ordnungsgemäß entsorgt werden können. Für die Beschaffung der Abfallbehälter ist der Hauseigentümer oder die Hausverwaltung zuständig, nicht der einzelne Mieter.
  • Brennende, glühende und heiße Abfälle sowie sperrige Gegenstände und Abfälle, die Abfallbehälter, Sammelfahrzeuge oder Entsorgungsanlagen beschädigen oder ungewöhnlich verschmutzen können, dürfen NICHT in die Abfallbehälter gefüllt werden.
  • Restmüll -und Bioabfalltonnen müssen ab 7.00 Uhr zu Abfuhr bereit stehen.
  • Restmüllbehälter (graue Tonne) und Biotonnen dürfen nur soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel noch schließen lässt! Auch am Abfuhrtag muss der Deckel geschlossen sein. Überfüllte Behälter werden nicht geleert.
  • Können Grundstücke nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten vom Abfuhrfahrzeug angefahren werden, müssen die Behälter zur nächsten erreichbaren Stelle gebracht werden (§ 14 Abfallwirtschaftssatzung).

Biomüll

Bioabfall wie zum Beispiel Blumen, Eierschalen, Speisereste, Kaffeefilter, Pflanzenabfälle oder Laub gehört in die (braune) Biotonne. Unbehandelte Gartenabfälle können im Wertstoffhof abgegeben werden.

Was gehört in die Biotonne – was nicht?

Das darf in die Biotonne:

Alle kompostierbaren Materialien aus Küche und Garten werden als Bioabfall bezeichnet. Dazu gehören z.B.

  • Obst- und Gemüsereste
  • Süd- und Zitrusfrüchte
  • Verdorbenes und Verschimmeltes
  • Essensreste wie Brot, gekochte Speisereste, Wurst-, Fleisch- und Käsereste, Knochen
  • Eierschalen
  • Kaffeesatz und Filtertüten
  • Haare und Federn
  • Zimmerpflanzen und Blumen
  • Gras-, Heckenschnitt und Laub
  • Unkraut usw.
  • Kleintiereinstreu

Die oben genannten Abfälle müssen entweder selbst kompostiert oder in die Biotonne gegeben werden.

Das darf NICHT in die Biotonne:

  • Flüssige Speisereste (Suppen, Soßen, Milch)
  • Staubsaugerbeutel
  • Katzenklo-Inhalt und Vogelsand
  • Straßenkehricht und Zigarettenkippen
  • Lederreste u.s.w.

Falsch befüllte Biotonnen
Falsch befüllte Biotonnen müssen von der Stadt nicht entleert werden. Es wird dann eine Einzelabfuhr als Restmüll fällig.

Kompostieren beginnt in der Küche
Die Bioabfälle dürfen keine Fremdstoffe enthalten. Auch Kunststoffbeutel haben in der Biotonne nichts verloren. Wickeln Sie die Bioabfälle in Zeitungspapier und legen Sie Vorsortierbehälter und Biotonne mit Zeitungspapier oder speziellen Bioabfalltüten (erhältlich in Drogerien, Bau- und Supermärkten) aus, um Flüssigkeit wegzusaugen.

Der beste Standplatz
Stellen Sie die Biotonne an einen schattigen Platz. Im Winter sollte die Tonne frostfrei stehen, damit der Inhalt nicht festfriert.

Informationen als PDF-Datei:
Infoblatt "Natürlich in die Biotonne" (PDF, 60 KB)

Kompostieren im Garten

Eine Alternative zur Biomülltonne ist die Verwertung der Bioabfälle auf einem Komposthaufen oder in einem Schnellkomposter im eigenen Garten.
Wer seinen gesamten Bioabfall selbst kompostiert, wird auf Antrag vom Anschluss- und Benutzungszwang der Bioabfall-Entsorgung befreit.

Ansprechpartner für Befreiungsanträge:
Petra Ullbrich
Abteilung Steuern, Abgaben, Beiträge
Rathaus, 1. Stock, Zimmer 107
Tel. (0731) 7050-5301
Fax (0731) 7050-5399
E-Mail: p.ullbrich@neu-ulm.de 

Kompoststelle im Garten
Bild: Kurt Brodbeck / pixelio.de

Gelber Sack

Mit dem Gelben Sack werden Verkaufsverpackungen (nur sogenannte Leichtverpackungen) aus Haushalt und Gewerbe gesammelt.

Abholung:
Die Abholung der Gelben Säcke erfolgt 14-tägig. Sie müssen ab 6 Uhr zur Abholung an der Grundstückszufahrt oder am Gehweg bereit gestellt sein.

Zusatzsäcke:
Zusätzliche Gelbe Säcke bekommen Sie kostenlos im Bürgerbüro Neu-Ulm, auf dem Wertstoffhof sowie bei der Müllabfuhr. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Gelbe Säcke in den Geschäften, die die gebührenpflichtigen Abfallsäcke verkaufen (Adressen auf dem Abfallkalender).

Informationen/Beschwerden:
Bei Problemen oder Fragen zur Abfuhr der Gelben Säcke wenden Sie sich bitte an:
Knittel GmbH, 07306/9616-0

Wertstoffhof:
In Notfällen (Abfuhr versäumt, zum Beispiel wegen Urlaub) können Gelbe Säcke auch auf dem Wertstoffhof abgegeben werden. 

Abfuhrtage Gelber Sack

Abholtermine:


Bezirk 1 – Dienstag (ungerade Woche)
Neu-Ulm-West, Vorfeld, Neu-Ulm-Mitte, Illerbrücke

Bezirk 2 – Dienstag (gerade Woche)
Neu-Ulm-Innenstadt

Bezirk 3 – Montag (ungerade Woche)
Neu-Ulm (Stadtgebiet mit Industrie- und Gewerbegebieten), Wiley-Süd, Schwaighofen, Finningen, Pfuhl-Süd

Bezirk 4 – Montag (gerade Woche)
Innenstadt-Ost, Offenhausen

Bezirk 5 – Donnerstag (ungerade Woche)
Pfuhl-Nord

Bezirk 6 – Donnerstag (gerade Woche)
Gerlenhofen, Hausen, Jedelhausen, Reutti, Holzschwang

Bezirk 7 – Mittwoch (ungerade Woche)
Burlafingen, Steinheim, Gebiet zwischen Europa- und Memminger Straße, B28

Bezirk 8 - Freitag (gerade Woche)
Ludwigsfeld

Die genaue Beschreibung der Abfuhrbezirke finden Sie im Neu-Ulmer Abfallkalender.

Was gehört in den Gelben Sack - was nicht?

Mit dem Gelben Sack werden alle Leichtverpackungen im Haushalt und Gewerbe gesammelt.

Leichtverpackungen 
sind alle Verpackungen aus Kunststoff, Blech oder Aluminium:

  • Konservendosen, Cremedosen, Schraubdeckel, Kronkorken
  • Aluminiumschalen, Aluminiumdeckel
  • Kunststoffflaschen aller Art und Größe (keine Mineralölkanister)
  • Kunststofffolien wie Einkaufstüten, Windeltüten, Blumenerdebeutel, Einschweißfolien, Tiefkühl-Beutel usw.
  • Kunststoffbecher wie Joghurtbecher, Sahnebecher, Obstschalen, Eisschalen, Paletten für Jungpflanzen
  • Sonstige Kunststoffverpackungen wie Bonbontüten, Toastbrotfolien, Obst- und Gemüsenetze, Farb-, Senf-, Ketchupeimer
  • Styropor wie Formteile aus Verpackungen, Chips usw.
  • Tetrapack und Kartonverbunde wie Milchverpackungen, Saftverpackungen, Kartonverpackungen für Buttermilch, Sauerrahm usw.

Tipp 
Spülen Sie Verpackungen beim Abwaschen kurz aus, damit Gerüche vermieden werden.

NICHT in den gelben Sack gehört: 
Im Gelben Sack hat nichts zu suchen, was keine Verkaufsverpackung ist, z.B. Gießkannen, Baueimer, Rührschüsseln, Plastik-Schüsseln, Plastikspielzeug, Müll, Papier, Pappkartons, Glas.

Elektrogeräte & Energiesparlampen

Elektro- und Elektronikgeräte müssen vom Restmüll getrennt und verwertet werden. Dazu gehören auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (keine normalen Glühbirnen – diese gehören in den Restmüll). Sie können Ihre Elektro- und Elektronikaltgeräte auf dem Wertstoffhof Breitenhofstraße kostenfrei abgeben. 

Altöl / Bauschutt

Altöl:
Altöle müssen gegen Vorlage des Kassenzettels von der Verkaufsstelle kostenlos wieder zurückgenommen werden. Zusätzlich muss für einen ordnungsmäßigen Ölwechsel ein Platz angeboten werden.
Motoren- und Getriebeöle bis maximal 10 Liter können auf dem Wertstoffhof kostenlos abgegeben werden. Mengen über zehn Liter werden nicht angenommen. Größere Mengen können bei Entsorgungsbetrieben gegen Bezahlung abgegeben werden.

Gießen Sie Altöl niemals in den Ausguss oder in die Kanalisation! Altöl gehört auch nicht in den Haus- oder Sperrmüll.

Bauschutt:
Ziegel, Fliesen, Kacheln, Glasbausteine gehören zum Bauschutt und dürfen nicht über die (graue) Restmülltonne entsorgt werden. Auf dem Wertstoffhof wird bis zu 150 Liter Bauschutt kostenlos angenommen.

Problemmüll / Sperrmüll

Problemmüll:
Flüssige Farb- und Lackreste, Lösungsmittel, Altbatterien, Spraydosen mit Inhalt oder chemische Reinigungsmittel gehören in die Problemmüllsammlung. Der Abfallwirtschaftsbetrieb sammelt zweimal im Jahr im Stadtgebiet Neu-Ulm Problemmüll ein.
Die genauen Termine und weitere Informationen zur Problemmüllsammlung finden Sie hier.

Sperrmüll:
Sperrmüll sind sperrige Abfälle aus Haushaltungen und Kleingewerbebetrieben, die auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die zugelassenen Abfallbehälter passen. Sperrmüll kann auf dem Wertstoffhof oder auch auf dem Müllkraftwerk angeliefert werden. Sie können Sperrmüll aber auch abholen lassen.
Details zum Thema Sperrmüll finden Sie hier.

Kontakt

Ansprechpartner zum Thema Abfallentsorgung und -beratung:
Jürgen Gerhardt
Tel. (0731) 7050-6601,  Fax (0731) 7050-6699
E-Mail: j.gerhardt@neu-ulm.de

Stadt Neu-Ulm
Fachbereich 6 - Baubetriebshof
Reinzstraße 15, 89233 Neu-Ulm

Sauberes Neu-Ulm:
Bei Verunreinigungen oder Anregungen zum Thema Sauberkeit:
Hotline (0731) 7050-6666
E-Mail: sauberes.neuulm@neu-ulm.de