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Internationales Neu-Ulm

Neu-Ulm ist eine vielfältige internationale Stadt, in der Menschen aus über 100 Nationen leben. Die Stadt Neu-Ulm engagiert sich für ein wertschätzendes Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur städtischen Integrationsarbeit, aktuelle Projekte sowie Termine.

Runder Banner "Interkulturelle Woche Neu-Ulm 24.09. - 02.10.2021"

Interkulturelle Woche in Neu-Ulm
vom 24. September bis 2. Oktober 2021

Seit mehr als 40 Jahren gibt es in Deutschland die Interkulturelle Woche. Die bundesweite Aktionswoche findet wieder von Ende September bis Anfang Oktober statt. Das Motto lautet in diesem Jahr #offen geht.

Auch die Stadt Neu-Ulm beteiligt sich in Zusammenarbeit mit einigen städtischen Institutionen und Vereinen sowie dem Landratsamt Neu-Ulm wieder an der Aktionswoche und hat vom 24. September bis zum 2. Oktober ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Hierbei werden städtische Einrichtungen zu Orten des Kennenlernens und des Miteinanders. Das Programm verspricht zudem spannende Begegnungen und einen vielfältigen Austausch für Jung und Alt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Hier geht es zum Programm der Interkulturellen Woche 2021

Sitzung des Internationalen Beirats

Internationaler Beirat

Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung in allen Fragen, welche die Themenbereiche Migration und Integration betreffen. Der Internationale Beirat besteht aus 12 stimmberechtigten Mitgliedern mit internationalen Wurzeln und aus 7 beratenden Mitgliedern des Stadtrats. Die Mitglieder des Beirats sind ehrenamtlich tätig.

Weitere Informationen zum Internationalen Beirat

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Um die Integrationsarbeit als Gesamtes noch besser in der Stadtverwaltung zu verankern und langfristig sowie strategisch auszurichten, wurde im Juni 2016 die Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm eingerichtet. Mehr zu den konkreten Aufgaben erfahren Sie auf der nachfolgenden Seite.

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm

Deckblatt des Integrationskonzepts der Stadt Neu-Ulm mit Bildern aus Neu-Ulm und dem Text "Vielfalt gemeinsam leben"

Neu-Ulm ist eine bunte, vielfältige Stadt. Sie ist gekennzeichnet durch eine hohe Lebensqualität, hervorragende Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität. Daher übt sie eine hohe Anziehungskraft aus, sowohl für Menschen aus anderen Regionen Deutschlands als auch für Menschen aus dem Ausland. Bereits 2011 verfügten 30% der Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger über internationale Wurzeln, 19 % der Bevölkerung sind ausländische Mitbürger. Somit haben Themen wie Migration und Integration einen immer gravierenderen Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Neu-Ulmer Stadtgesellschaft.

Um all diesen Menschen eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen, bedarf es einer strategischen Integrationsarbeit seitens der Stadtverwaltung und aller an der Integration beteiligten Akteure. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017/2018 ein Integrationskonzept erarbeitet. Dabei war es der Stadtverwaltung wichtig, möglichst viele Akteure zu beteiligen und gemeinsame Ziele zu erarbeiten, um so die gesamte Integrationsarbeit der Stadt Neu-Ulm an einer gemeinsamen Vision auszurichten, welche von allen Akteuren mitgetragen wird.

Das erarbeitete Konzept folgt bewusst einem strategischen Ansatz. Ausgehend von der Vision einer Stadtgesellschaft, in der Chancengleichheit für alle Bürger gelebt wird, wurden Oberziele und Teilziele in den für Neu-Ulm relevanten Handlungsfeldern (Bildung und Sprache, Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe, Wohnen, Vernetzung und Transparenz) formuliert.

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm (PDF, 2 MB)

Banner mit Text "Willkommen daheim - Mein Zuhause = dein Zuhause"

Patenschaftsprojekt: „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“

Die städtische Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm hat gemeinsam mit der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse das Projekt „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“  ins Leben gerufen. Mit dem Projekt soll Neubürgerinnen und Neubürgern – ganz egal ob sie aus Deutschland oder aus einem anderen Land kommen – der Start in Neu-Ulm erleichtert werden. Neubürger bekommen die Möglichkeit, gemeinsam mit Menschen, die schon länger hier wohnen, die Stadt zu entdecken und Orte und Menschen kennenzulernen.

Interessierte Bürger, die sich als Pate engagieren möchten, sowie Neubürger, die ihr neues Zuhause erkunden möchten, können sich bei der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse oder der Koordinierungsstelle melden.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Seite "Ehrenamt in Neu-Ulm".

Junge Frauen beim gemeinsamen Handwerken

Projekt "Soziale Stadt"

Die Stadt Neu-Ulm führt im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" im Vorfeld und in der Innenstadt Ost Maßnahmen und Angebote zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch.

Das Quartiers- und Stadtteilmanagement organisiertzahlreiche Veranstaltungen und Angebote für Bürger im Vorfeld und in der Innenstadt Ost, um die positive Entwicklung der Wohngebiete zu fördern. Beispiele sind das Sprachförderprojekt, das interkulturelle Sommerfest, der Frauentreff oder die Kreativwerkstatt.

Weitere Informationen zum Quartiersmanagement und zum Projekt "Soziale Stadt"

Kinder und Jugendliche ziehen sich vor einer Kletterwand ihre Klettergurte an.

Integrationsprojekte für Jugendliche

Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" entstanden zwei Projekte für Jugendliche im Vorfeld und in der Innenstadt Ost.

Das Projekt Integration durch Arbeit (IdA) unterstützt junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben:

Projekt IdA - Integration durch Arbeit

Das Sportprojekt bietet Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 20 Jahren:

Sportprojekt im Vorfeld und in der Innenstadt Ost

Sprachförderung in Kitas

Die Sprach- und Sprechfähigkeit ist ein zentraler Punkt für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes. Daher werden Kinder in Neu-Ulm in unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen sprachlich gefördert. Durch eine gute Vorbildfunktion des Personals und durch verbale Begleitung aller Tätigkeiten wird den Kindern täglich sprachliche Anregung geboten. Es ist für die Sprachentwicklung der Kinder sehr wichtig, auch in den Familien die Landessprache zu pflegen.

Um dies zu unterstützen, sind alle Kindergärten im Stadtgebiet für das Würzburger Trainingsprogramm (Übungsprogramm zur Buchstaben-Laut-Verknüpfung) ausgebildet und verfügen über das notwendige Lehrmaterial. Das Würzburger Trainingsprogramm wird mit Kindern durchgeführt, die nach den Sommerferien in die Grundschule wechseln, etwa im Zeitraum von Februar bis August.
In den städtischen und den Offenhausener Kindergärten wurden etwa 30 Mitarbeiterinnen für das Sprachförderprogramm "kon-lab" geschult. Das Programm läuft das ganze Jahr über und richtet sich an Kinder aller Altersgruppen.

Im städtischen Kindergarten West fördert der Verein "Begegnung in Neu-Ulm e.V." den individuellen Sprachunterricht in Kleingruppen für Kinder, die kein Deutsch sprechen. Die Förderung wird zweimal pro Woche von einer externen Sprachlehrerin durchgeführt. Um die Kosten für Eltern zu minimieren, bezuschusst der Verein „Begegnung in Neu-Ulm“ die so entstehenden Honorarkosten.

Integrationsstelle Landratsamt

Der Landkreis Neu-Ulm kümmert sich um Fragen zu Migration und berät Menschen mit Migrationshintergrund. Auf der Internetseite des Landratsamtes finden Sie unter anderem folgende Informationen:


Landratsamt Neu-Ulm
Kantstraße 8
89231 Neu-Ulm

Tel. (0731) 7040-0
E-Mail: poststelle@lra.neu-ulm.de 
Web: www.landkreis.neu-ulm.de