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Internationales Neu-Ulm

Neu-Ulm ist eine interkulturelle und internationale Stadt, in der Menschen aus über 100 Nationen leben. Die Stadt Neu-Ulm engagiert sich für Bürgerinnen und Bürger mit ausländischer Herkunft.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Termine rund um die Themen Migration & Integration, Internationalität & Interkulturalität sowie Flucht & Asyl.

Tage der Begegnung Ulm/Neu-Ulm

Banner mit Schriftzug "Tage der Begegnung Ulm/Neu-Ulm" sowie zwei verschiedenfarbigen Fingerabdrücken

28. September bis 27. Oktober 2019

Die städteübergreifende Veranstaltung "Tage der Begegnung" ist seit über 30 Jahren fester Bestandteil des Kulturkalenders Ulm/Neu-Ulm.

Das diesjährige Programm vom 28. September bis zum 27. Oktober bietet wieder eine breite Palette an Veranstaltungen, die das interkulturelle Zusammenleben in Ulm und Neu-Ulm in seiner Buntheit und Vielfalt zeigen. Es erwarten Sie spannende Veranstaltungen zu Themen aus Kultur und Kunst, Migration und Flucht, Religion und Tradition, Geschichte und Erinnerungskultur sowie interkulturellem Zusammenleben in Ulm und Neu-Ulm.

Programm Tage der Begegnung 2019

Aktuelle Meldungen

Information der Regierung von Schwaben zum Speichergebäude

Die Regierung von Schwaben plant, das sogenannte Speichergebäude als Unterkunfts-Dependance der Anker-Einrichtung Donauwörth zu nutzen. Voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals 2019 sollen bis zu 250 Asylbewerber im Neu-Ulmer Starkfeld untergebracht werden. Um die Bürgerinnen und Bürger Neu-Ulms über die geplante Einrichtung zu informieren, organisierte die Regierung von Schwaben am 24. April 2019 eine Informationsveranstaltung.  Pressemitteilung der Regierung von Schwaben (PDF)

Das Speichergebäude soll als Unterkunfts-Dependance genutzt werden und neben den beiden bestehenden Dependancen in Augsburg als weitere Dependance die Anker-Einrichtung in Donauwörth entlasten. Dort sind aktuell mehr als 800 Asylbewerber untergebracht. In Neu-Ulm sollen bis zu 250 Personen einziehen.
Die in Neu-Ulm untergebrachten Asylbewerber haben bereits weite Teile ihres Asylverfahrens in Donauwörth durchlaufen und warten nun auf eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Für die Unterbringung der Asylbewerber und den Betrieb der Dependance im Neu-Ulmer Speichergebäude ist die Regierung von Schwaben zuständig.

Ansprechpartner im Bereich ANKER-Einrichtung, Flüchtlingsunterbringung, Flüchtlingsbetreuung
Tobias Hilgers
Tel. 0821/327-2527
E-Mail: tobias.hilgers@reg-schw.bayern.de 

Das Speichergebäude im Neu-Ulmer Starkfeld umfasst insgesamt sechs Stockwerke und wurde von einem privaten Investor seit dem Jahr 2016 umgebaut und saniert. Der Landkreis Neu-Ulm hat das Gebäude im Jahr 2016 im Auftrag des Freistaates Bayern zum Zwecke der Unterbringung von Asylbewerbern angemietet. Der Mietvertrag läuft über mehrere Jahre.

Offener Brief des Oberbürgermeisters zur Unterbringung von Asylbewerbern im Speichergebäude

7. Dezember 2018   –   2019 sollen im Speichergebäude im Neu-Ulmer Starkfeld Asylbewerber untergebracht werden. Das hatte Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg mitgeteilt.
Oberbürgermeister Gerold Noerenberg hatte sich zu dieser Thematik in einem offenen Brief an die Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger gewandt.

Zum offenen Brief des Oberbürgermeisters

Menschenkette aus Papier
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Die Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm stellt Informationen für geflüchtete Menschen und ehrenamtliche Helfer zusammen – wie Termine zu Sprachkursen, Schulungen oder Informations- und Kennenlernangebote in Neu-Ulm. In der Rubrik "Gesucht & Gefunden" können zudem Sachspenden angeboten oder Suchanfragen veröffentlicht werden. Auch Bürger, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, können sich an die Koordinierungsstelle im Rathaus wenden:

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Deckblatt des Integrationskonzepts der Stadt Neu-Ulm mit Bildern aus Neu-Ulm und dem Text "Vielfalt gemeinsam leben"

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm

Vielfalt gemeinsam leben

Neu-Ulm ist eine bunte, vielfältige Stadt. Sie ist gekennzeichnet durch eine hohe Lebensqualität, hervorragende Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität. Daher übt sie eine hohe Anziehungskraft aus, sowohl für Menschen aus anderen Regionen Deutschlands als auch für Menschen aus dem Ausland. Bereits 2011 verfügten 30% der Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger über internationale Wurzeln, 19 % der Bevölkerung sind ausländische Mitbürger. Somit haben Themen wie Migration und Integration einen immer gravierenderen Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Neu-Ulmer Stadtgesellschaft.

Um all diesen Menschen eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen, bedarf es einer strategischen Integrationsarbeit seitens der Stadtverwaltung und aller an der Integration beteiligten Akteure. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017/2018 ein Integrationskonzept erarbeitet. Dabei war es der Stadtverwaltung wichtig, möglichst viele Akteure zu beteiligen und gemeinsame Ziele zu erarbeiten, um so die gesamte Integrationsarbeit der Stadt Neu-Ulm an einer gemeinsamen Vision auszurichten, welche von allen Akteuren mitgetragen wird.

Das erarbeitete Konzept folgt bewusst einem strategischen Ansatz. Ausgehend von der Vision einer Stadtgesellschaft, in der Chancengleichheit für alle Bürger gelebt wird, wurden Oberziele und Teilziele in den für Neu-Ulm relevanten Handlungsfeldern (Bildung und Sprache, Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe, Wohnen, Vernetzung und Transparenz) formuliert.

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm (PDF, 2 MB)

Internationaler Beirat

Die Aufgaben des Internationalen Beirats:Der Internationale Beirat berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung bei Angelegenheiten der Integrations- und Migrationspolitik. Der Beirat beschäftigt sich mit einem breiten Themenspektrum rund um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft in Neu-Ulm.

Wie arbeitet der Internationale Beirat?
Der Internationale Beirat setzt sich aus 12 Mitgliedern mit internationalen Wurzeln und 6 Stadtratsmitgliedern zusammen. Zudem sind beratende Mitglieder aus verschiedenen Institutionen der Stadt berufen. Der Internationale Beirat tagt 3 bis 4-mal im Jahr im Neu-Ulmer Rathaus und trifft sich zusätzlich zu weiteren Arbeitstreffen. Die Verhandlungssprache ist Deutsch.

Seit wann gibt es den Internationalen Beirat?
Auf Initiative des Arbeitskreises ausländische Mitbürger Neu-Ulm (AKAM) wurde bereits 1978 bei der Stadt Neu-Ulm ein Ausländerbeirat gegründet. 2009 hat der Stadtrat beschlossen den Ausländer- in einen Integrationsbeirat umzuwandeln. Um alle Bevölkerungsgruppen mit internationalen Wurzeln anzusprechen, wurde hieraus 2015 der Internationale Beirat.

Bei Fragen rund um den Internationen Beirat wenden Sie sich bitte an:
Ildikó Dienel, E-Mail: i.dienel@neu-ulm.de
Silvia Godano, E-Mail: s.godano@neu-ulm.de
Tel. (0731) 7050-2002

Banner mit Text "Willkommen daheim - Mein Zuhause = dein Zuhause"

Patenschaftsprojekt: „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“

Die städtische Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm hat gemeinsam mit der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse das Projekt „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“  ins Leben gerufen. Mit dem Projekt soll Neubürgerinnen und Neubürgern – ganz egal ob sie aus Deutschland oder aus einem anderen Land kommen – der Start in Neu-Ulm erleichtert werden. Neubürger bekommen die Möglichkeit, gemeinsam mit Menschen, die schon länger hier wohnen, die Stadt zu entdecken und Orte und Menschen kennenzulernen.

Interessierte Bürger, die sich als Pate engagieren möchten, sowie Neubürger, die ihr neues Zuhause erkunden möchten, können sich bei der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse oder der Koordinierungsstelle melden.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Seite "Ehrenamt in Neu-Ulm".

Junge Frauen beim gemeinsamen Handwerken

Projekt "Soziale Stadt"

Die Stadt Neu-Ulm führt im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" im Vorfeld und in der Innenstadt Ost Maßnahmen und Angebote zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch.

Das Quartiers- und Stadtteilmanagement organisiertzahlreiche Veranstaltungen und Angebote für Bürger im Vorfeld und in der Innenstadt Ost, um die positive Entwicklung der Wohngebiete zu fördern. Beispiele sind das Sprachförderprojekt, das interkulturelle Sommerfest, der Frauentreff oder die Kreativwerkstatt.

Projekt "Soziale Stadt" / Quartiersmanagement

Kinder und Jugendliche ziehen sich vor einer Kletterwand ihre Klettergurte an.

Integrationsprojekte für Jugendliche

Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" entstanden zwei Projekte für Jugendliche im Vorfeld und in der Innenstadt Ost.

Das Projekt Integration durch Arbeit (IdA) unterstützt junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben:

Projekt IdA - Integration durch Arbeit

Das Sportprojekt bietet Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 20 Jahren:

Sportprojekt im Vorfeld und in der Innenstadt Ost

Sprachförderung in Kitas

Die Sprach- und Sprechfähigkeit ist ein zentraler Punkt für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes. Daher werden Kinder in Neu-Ulm in unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen sprachlich gefördert. Durch eine gute Vorbildfunktion des Personals und durch verbale Begleitung aller Tätigkeiten wird den Kindern täglich sprachliche Anregung geboten. Es ist für die Sprachentwicklung der Kinder sehr wichtig, auch in den Familien die Landessprache zu pflegen.

Um dies zu unterstützen, sind alle Kindergärten im Stadtgebiet für das Würzburger Trainingsprogramm (Übungsprogramm zur Buchstaben-Laut-Verknüpfung) ausgebildet und verfügen über das notwendige Lehrmaterial. Das Würzburger Trainingsprogramm wird mit Kindern durchgeführt, die nach den Sommerferien in die Grundschule wechseln, etwa im Zeitraum von Februar bis August.
In den städtischen und den Offenhausener Kindergärten wurden etwa 30 Mitarbeiterinnen für das Sprachförderprogramm "kon-lab" geschult. Das Programm läuft das ganze Jahr über und richtet sich an Kinder aller Altersgruppen.

Im städtischen Kindergarten West fördert der Verein "Begegnung in Neu-Ulm e.V." den individuellen Sprachunterricht in Kleingruppen für Kinder, die kein Deutsch sprechen. Die Förderung wird zweimal pro Woche von einer externen Sprachlehrerin durchgeführt. Um die Kosten für Eltern zu minimieren, bezuschusst der Verein „Begegnung in Neu-Ulm“ die so entstehenden Honorarkosten.

Integrationsvereine

In Neu-Ulm haben sich 2001 zwei Vereine gegründet, die sich speziell dem Thema Integration verschrieben haben.

Der Verein Begegnung in Neu-Ulm e.V. organisiert und finanziert verschiedene integrative Maßnahmen,  zum Beispiel Sprachunterricht für Kinder.

Begegnung in Neu-Ulm e.V.
Insel 1, 89231 Neu-Ulm 
Vorsitzender Dr. Peter Urwantschky
Tel. (0731) 707090
www.verein-begegnung-in-neu-ulm.de

Der Förderverein Integration will Ängste und Vorurteile gegenüber neuen Mitbürgern durch Öffentlichkeitsarbeit und Projekte abbauen.

Förderverein Integration e.V.
Petrusplatz 8, 89231 Neu-Ulm
Vorsitzende Lydia Lotz
Evang. Luth. Dekanat
Tel. (0731) 97 48 630

Integrationsstelle Landratsamt

Der Landkreis Neu-Ulm kümmert sich um Fragen zu Migration und berät Menschen mit Migrationshintergrund. Auf der Internetseite des Landratsamtes finden Sie unter anderem folgende Informationen:

Kontakt:
Landratsamt Neu-Ulm
Kantstraße 8
89231 Neu-Ulm

Tel. (0731) 7040-0
E-Mail: poststelle@lra.neu-ulm.de