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Internationales Neu-Ulm

Neu-Ulm ist eine interkulturelle und internationale Stadt, in der Menschen aus über 100 Nationen leben. Die Stadt Neu-Ulm engagiert sich für Bürgerinnen und Bürger mit ausländischer Herkunft.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Termine rund um die Themen Migration & Integration, Internationalität & Interkulturalität sowie Flucht & Asyl.

Plakat mit Beschriftung "Buscamos nuevos miembros!"

Internationaler Beirat

Neubesetzung des Internationalen Beirats

Der Internationale Beirat sucht neue Mitglieder.

Sie möchten die Zukunft und die Vielfalt Ihrer Stadt mitgestalten und verfügen über internationale Wurzeln?
Dann bewerben Sie sich als Mitglied des Internationalen Beirats!

Wir suchen Menschen mit Migrationshintergrund,

  • die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 3 Monaten ihren Hauptwohnsitz in Neu-Ulm haben,
  • die Fachkompetenzen zu den Themen Migration und Integration durch hauptamtliche Tätigkeit oder ehrenamtliches Engagement nachweisen können,
  • für die Vielfalt kein Fremdwort ist: Wir suchen Mehrsprachigkeit, unterschiedliche soziale Milieus, Altersgruppen und Weltanschauungen.

Bewerbungsschluss ist der 22. Juni 2020.

Weitere Informationen:
www.wirsuchenneu.de 

Aktuelle Meldung

Information der Regierung von Schwaben:

Unterbringung von Spätaussiedlern und Kontingentflüchtlingen in der Dieselstraße / Regierung bereitet Inbetriebnahme eines neuen Übergangswohnheims in der Dieselstraße in Neu-Ulm vor

12. Mai 2020   –   Die Regierung von Schwaben hat ein vierstöckiges Wohngebäude in der Dieselstraße in Neu-Ulm, welches vom Landratsamt Neu-Ulm im Jahr 2016 als dezentrale Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen angemietet wurde, vom Landratsamt übernommen. Das Wohnobjekt, in dem ehemals auch eine Discothek untergebracht war, will die Regierung künftig zur Unterbringung von bis zu 70 Spätaussiedlern und Kontingentflüchtlingen, die aus humanitären Gründen aufgenommen werden, nutzen. Zu diesem Personenkreis zählen z.B. Flüchtlinge aus Krisenregionen  wie etwa Syrien sowie ehemalige afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr. Dies teilte die Regierung von Schwaben mit.

Wegen der Corona Pandemie sollen in Neu-Ulm zunächst besonders schutzbedürftige Personen – etwa ältere oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – aufgenommen werden, die aus anderen Übergangswohnheimen in Schwaben kommen. Die Inbetriebnahme der Einrichtung wird zeitnah erfolgen. Wann die ersten Personen eintreffen, steht noch nicht genau fest.  

Bereits Anfang Mai wurde das Gebäude mit Betten, Spinden, Tischen, usw. ausgestattet. Einsatzkräfte des THW Augsburg und Neu-Ulm leisteten bei dieser Aktion tatkräftige logistische Unterstützung. Um die Liegenschaft kümmern sich künftig ein Einrichtungsleiter und ein Hausmeister der Regierung. 

Hinweis: Kontingentflüchtlinge haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich auf dem freien Markt eine Wohnmöglichkeit zu suchen. Bis dahin können sie in sogenannten Übergangswohnheimen wohnen.

Pressemitteilung der Regierung von Schwaben vom 12.05.2020 (PDF)

Verantwortlicher Träger der Einrichtung:
Regierung von Schwaben /Sachgebiet „ANKER-Einrichtung; Flüchtlingsunterbringung; Flüchtlingsbetreuung
Tel. 0821 / 327 - 01

Neu-Ulm zeigt Gesicht gegen Rassismus

Gruppenfoto von Schülerinnen und Schülern mit Fotorahmen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (vom 16. bis 29. März 2020) hat die Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm gemeinsam mit den Neu-Ulmer Courage-Schulen die Aktion „Neu-Ulm zeigt Gesicht gegen Rassismus“ ins Leben gerufen.

Zahlreiche Neu-Ulmer Schulen, Vereine, Institutionen und Unternehmen nahmen an der Aktion teil und zeigen ihr Gesicht gegen Rassismus. Die fertigen Plakate zur Kampagne sind ab dem 16. März 2020 im Stadtgebiet Neu-Ulm zu sehen. Ein großes Dankeschön geht an alle Neu-Ulmer Institutionen, Vereine und Unternehmen, die ohne Zögern ihr Gesicht gegen Rassismus gezeigt haben.

Weitere Informationen und alle Gesichter gegen Rassismus gibt es hier.

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Menschenkette aus Papier
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm stellt Informationen für geflüchtete Menschen und ehrenamtliche Helfer zusammen – wie Termine zu Sprachkursen, Schulungen oder Informations- und Kennenlernangebote in Neu-Ulm. In der Rubrik "Gesucht & Gefunden" können zudem Sachspenden angeboten oder Suchanfragen veröffentlicht werden. Auch Bürger, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, können sich an die Koordinierungsstelle im Rathaus wenden:

Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm

Deckblatt des Integrationskonzepts der Stadt Neu-Ulm mit Bildern aus Neu-Ulm und dem Text "Vielfalt gemeinsam leben"

Vielfalt gemeinsam leben

Neu-Ulm ist eine bunte, vielfältige Stadt. Sie ist gekennzeichnet durch eine hohe Lebensqualität, hervorragende Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität. Daher übt sie eine hohe Anziehungskraft aus, sowohl für Menschen aus anderen Regionen Deutschlands als auch für Menschen aus dem Ausland. Bereits 2011 verfügten 30% der Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger über internationale Wurzeln, 19 % der Bevölkerung sind ausländische Mitbürger. Somit haben Themen wie Migration und Integration einen immer gravierenderen Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Neu-Ulmer Stadtgesellschaft.

Um all diesen Menschen eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen, bedarf es einer strategischen Integrationsarbeit seitens der Stadtverwaltung und aller an der Integration beteiligten Akteure. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017/2018 ein Integrationskonzept erarbeitet. Dabei war es der Stadtverwaltung wichtig, möglichst viele Akteure zu beteiligen und gemeinsame Ziele zu erarbeiten, um so die gesamte Integrationsarbeit der Stadt Neu-Ulm an einer gemeinsamen Vision auszurichten, welche von allen Akteuren mitgetragen wird.

Das erarbeitete Konzept folgt bewusst einem strategischen Ansatz. Ausgehend von der Vision einer Stadtgesellschaft, in der Chancengleichheit für alle Bürger gelebt wird, wurden Oberziele und Teilziele in den für Neu-Ulm relevanten Handlungsfeldern (Bildung und Sprache, Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe, Wohnen, Vernetzung und Transparenz) formuliert.

Integrationskonzept der Stadt Neu-Ulm (PDF, 2 MB)

Banner mit Text "Willkommen daheim - Mein Zuhause = dein Zuhause"

Patenschaftsprojekt: „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“

Die städtische Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm hat gemeinsam mit der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse das Projekt „Willkommen Daheim. Dein Zuhause = Mein Zuhause“  ins Leben gerufen. Mit dem Projekt soll Neubürgerinnen und Neubürgern – ganz egal ob sie aus Deutschland oder aus einem anderen Land kommen – der Start in Neu-Ulm erleichtert werden. Neubürger bekommen die Möglichkeit, gemeinsam mit Menschen, die schon länger hier wohnen, die Stadt zu entdecken und Orte und Menschen kennenzulernen.

Interessierte Bürger, die sich als Pate engagieren möchten, sowie Neubürger, die ihr neues Zuhause erkunden möchten, können sich bei der Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse oder der Koordinierungsstelle melden.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Seite "Ehrenamt in Neu-Ulm".

Junge Frauen beim gemeinsamen Handwerken

Projekt "Soziale Stadt"

Die Stadt Neu-Ulm führt im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" im Vorfeld und in der Innenstadt Ost Maßnahmen und Angebote zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch.

Das Quartiers- und Stadtteilmanagement organisiertzahlreiche Veranstaltungen und Angebote für Bürger im Vorfeld und in der Innenstadt Ost, um die positive Entwicklung der Wohngebiete zu fördern. Beispiele sind das Sprachförderprojekt, das interkulturelle Sommerfest, der Frauentreff oder die Kreativwerkstatt.

Projekt "Soziale Stadt" / Quartiersmanagement

Kinder und Jugendliche ziehen sich vor einer Kletterwand ihre Klettergurte an.

Integrationsprojekte für Jugendliche

Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" entstanden zwei Projekte für Jugendliche im Vorfeld und in der Innenstadt Ost.

Das Projekt Integration durch Arbeit (IdA) unterstützt junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben:

Projekt IdA - Integration durch Arbeit

Das Sportprojekt bietet Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 20 Jahren:

Sportprojekt im Vorfeld und in der Innenstadt Ost

Sprachförderung in Kitas

Die Sprach- und Sprechfähigkeit ist ein zentraler Punkt für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes. Daher werden Kinder in Neu-Ulm in unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen sprachlich gefördert. Durch eine gute Vorbildfunktion des Personals und durch verbale Begleitung aller Tätigkeiten wird den Kindern täglich sprachliche Anregung geboten. Es ist für die Sprachentwicklung der Kinder sehr wichtig, auch in den Familien die Landessprache zu pflegen.

Um dies zu unterstützen, sind alle Kindergärten im Stadtgebiet für das Würzburger Trainingsprogramm (Übungsprogramm zur Buchstaben-Laut-Verknüpfung) ausgebildet und verfügen über das notwendige Lehrmaterial. Das Würzburger Trainingsprogramm wird mit Kindern durchgeführt, die nach den Sommerferien in die Grundschule wechseln, etwa im Zeitraum von Februar bis August.
In den städtischen und den Offenhausener Kindergärten wurden etwa 30 Mitarbeiterinnen für das Sprachförderprogramm "kon-lab" geschult. Das Programm läuft das ganze Jahr über und richtet sich an Kinder aller Altersgruppen.

Im städtischen Kindergarten West fördert der Verein "Begegnung in Neu-Ulm e.V." den individuellen Sprachunterricht in Kleingruppen für Kinder, die kein Deutsch sprechen. Die Förderung wird zweimal pro Woche von einer externen Sprachlehrerin durchgeführt. Um die Kosten für Eltern zu minimieren, bezuschusst der Verein „Begegnung in Neu-Ulm“ die so entstehenden Honorarkosten.

Tage der Begegnung Ulm/Neu-Ulm

Banner mit Text "Tage der Begegnung"

Die städteübergreifende Veranstaltung "Tage der Begegnung" ist seit über 30 Jahren fester Bestandteil des Kulturkalenders Ulm/Neu-Ulm.

Unter der Schirmherrschaft der beiden Oberbürgermeister von Ulm und Neu-Ulm finden jedes Jahr im Herbst zahlreiche Veranstaltungen statt, die Gelgenheit bieten zum Kennenlernen, Reflektieren und zum lebendigen Austausch der Kulturen.

Die nächsten Tage der Begegnung Ulm/Neu-Ulm finden im Herbst 2020 statt.

Integrationsvereine

In Neu-Ulm haben sich 2001 zwei Vereine gegründet, die sich speziell dem Thema Integration verschrieben haben.

Der Verein Begegnung in Neu-Ulm e.V. organisiert und finanziert verschiedene integrative Maßnahmen,  zum Beispiel Sprachunterricht für Kinder.

Begegnung in Neu-Ulm e.V.
Insel 1, 89231 Neu-Ulm 
Vorsitzender Dr. Peter Urwantschky
Tel. (0731) 707090
www.verein-begegnung-in-neu-ulm.de

Der Förderverein Integration will Ängste und Vorurteile gegenüber neuen Mitbürgern durch Öffentlichkeitsarbeit und Projekte abbauen.

Förderverein Integration e.V.
Petrusplatz 8, 89231 Neu-Ulm
Vorsitzende Lydia Lotz
Evang. Luth. Dekanat
Tel. (0731) 97 48 630

Integrationsstelle Landratsamt

Der Landkreis Neu-Ulm kümmert sich um Fragen zu Migration und berät Menschen mit Migrationshintergrund. Auf der Internetseite des Landratsamtes finden Sie unter anderem folgende Informationen:

Kontakt:
Landratsamt Neu-Ulm
Kantstraße 8
89231 Neu-Ulm

Tel. (0731) 7040-0
E-Mail: poststelle@lra.neu-ulm.de