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Neues aus dem Stadtrat

Grafischer Entwurf des geplanten eugestalteten Bereichs im Glacis-Park mit Wasserbecken, Wasserfontänden und Sitzstufen am Forellenbächle, im Hintergrund die Festungsmauern der Glacis-Anlage
So soll das Wasserbecken im Glacis nach der Neugestaltung aussehen. (Visualisierung: Landschaftsarchitekten Jedamzik + Partner)

Neu-Ulm, 12. Dezember 2017

Neugestaltung des Wasserbeckens im Glacis

Das Wasserbecken im Glacis-Park soll neu gestaltet werden. Wie genau das Becken künftig aussehen soll, damit beschäftigte sich der Technische Ausschuss öffentlicher Lebensraum und Verkehr in seiner Sitzung am 7. Dezember 2017.

Hintergrund:
Das Kinderbecken nahe der Veranstaltungsbühne wurde im Rahmen der Bayerischen Landesgartenschau 1980 erstellt.

In den Jahren 1996, 1997, 2007, 2009/2010 wurden teils umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf insgesamt 111.200 Euro.

Im Jahr 2016 wurde das Wasserbecken im Glacis einer Prüfung unterzogen. Die Ergebnisse wurden im Juni 2016 im Technischen Ausschuss vorgestellt. Der Ausschuss hat daraufhin beschlossen, das Wasserbecken nicht aufwendig zu sanieren, sondern in eine Neugestaltung zu investieren.

Ziele dieser Neugestaltung sollten unter anderem sein,

  • den Forellenbach zukünftig besser erlebbar zu machen,
  • die Kosten für den Unterhalt zu senken,
  • den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren,
  • die Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften durch entsprechende bauliche Maßnahmen,
  • Schaffung einer Platzfläche mit Aufenthaltsqualität,
  • Nutzung der Fläche in den trocken liegenden Zeiten als Aufenthaltsraum
  • Erreichung einer Barrierefreiheit.

Dazu hat die Stadt beim Landschaftsarchitekturbüro Jedamzik und Partner aus Stuttgart zwei Varianten in Auftrag gegeben. In seiner Sitzung am 7. Dezember 2017 wurden dem Technischen Ausschuss öffentlicher Lebensraum und Verkehr die beiden Varianten vorgestellt. Die Stadträte entschieden sich einstimmig für die Variante 2 mit dem Konzept "Wasserspiel".

Variante 2: Konzept „Wasserspiel“
Dieses Konzept verfolgt das Ziel, einen Ort entstehen zu lassen, der Spiel und Spaß für Groß und Klein anbietet. Unterschiedlich große Wasserflächen sind im Patchwork angeordnet. Es können Wasserfontänen mit Trittplatten im Boden bedient werden. Kinder und Erwachsene haben die Möglichkeit einen Wasserstrahl durch einen senkrechten Stab zu dirigieren sowie rhythmische Wassersprudler zu erleben. Einige wenige locker angeordnete Bäume bieten Schatten. Es sind Sitzstufen zum Flussufer vorgesehen.

Kosten:
Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Wasserbeckens belaufen sich auf 717.000 Euro.

Geplanter Terminablauf:
Geplante Bauzeit ist von September bis Dezember 2018. Im Jahr darauf soll das Areal dann neu bepflanzt werden. Durch den geplanten Terminablauf wird ein uneingeschränkter und ungehinderter Betrieb der Veranstaltungsbühne und des Biergartens ermöglicht.

Weitere Informationen:
Die Sitzungsvorlage mit dem ausführlichen Bericht können Sie im Rats- und Bürgerinfosystem einsehen:

Sitzung des Technischen Ausschusses öffentlicher Lebensraum und Verkehr, 07.12.2017
>> TOP 2: Gestaltungsvorschlag und Baudurchführungsbeschluss für die Neugestaltung des Wasserbeckens im Glacis