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Thema der Woche

24. Januar 2017

Neugestaltung der Ludwigstraße

Die Neu-Ulmer Ludwigstraße soll zu einer attraktiven innerstädtischen Straße umgestaltet werden. Das hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Dienstag, 24. Januar 2017, beschlossen.
Der Umbau des Straßenzuges sieht unter anderem eine Verschmälerung der Fahrbahn, eine Verbreiterung und Neugestaltung der Gehwege und Seitenräume sowie zusätzliche Außenbewirtschaftung vor. Auf Höhe des Rathauses soll eine Mittelinsel das Queren der Ludwigstraße erleichtern. Ziel ist es, den Straßenzug zwischen Rathaus und Glacis-Galerie deutlich attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Hintergrund

Die Sanierung und Neugestaltung der Ludwigstraße als zentrale Nord-Süd-Achse der Neu-Ulmer Innenstadt ist einer der letzten Bausteine der Innenstadtsanierung.

Der grafische Entwurf zeigt die Ludwigstraße als geplanten Stadtboulevard mit Bäumen, Sitzmöglichkeiten, Außenbewirtschaftung und Fußgängern.
Grafischer Entwurf der Ludwigstraße, Querschnitt
Grafiken: bbz landschaftsarchitekten

Um zeitnah verschiedene Vorschläge für die Ludwigstraße präsentieren zu können, hatte die Stadtverwaltung drei Büros mit der Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen beauftragt.

Die Entwürfe wurden im Rahmen einer nicht-öffentlichen Stadtratsklausur am 28. November 2016 erörtert. Die Stadträte entschieden sich dafür, den Entwurf Variante 1 des Bürso bbz landschaftsarchitekten aus Berlin der weiteren Ausarbeitung zu Grunde zu legen. Die Ergebnisse der Stadtratsklausur wurden nun in der öffentlichen Sitzung am 24. Januar beschlossen.

Wie soll die Ludwigstraße künftig aussehen?

Der Entwurf des Büros bbz landschaftsarchitekten sieht eine Verschmälerung der Fahrbahn von 11,5 auf 6,5 Meter und eine Verbreiterung und Neugestaltung der Gehwege und Seitenräume vor. Hierdurch soll der Straßenzug zwischen Rathaus und Glacis-Galerie deutlich attraktiver und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Der Plan sieht weiterhin Sitzgelegenheiten entlang der Ludwigstraße und viel Grün vor. Durch die breiteren Seitenräume haben Gaststätten künftig auch die Möglichkeit, eine Außenbewirtschaftung anzubieten.
Auf Höhe des Rathauses soll eine Mittelinsel das Queren der Ludwigstraße erleichtern.

Auch Kurzzeitparkplätze werden weiterhin zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Stellplätze wird von derzeit 55 auf künftig vermutlich 21 verringert. Die Stadtverwaltung plant jedoch unterirdische Stellplätze im Rahmen der Umgestaltung des LEW-Areals am Heiner-Metzger-Platz.

In der öffentlichen Sitzung nahm der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt die Ergebnisse des Gutachterverfahrens zur Neugestaltung der Ludwigstraße zur Kenntnis und beschloss, die Arbeit des Büros bbz landschaftsarchitekten (Variante 1) der weiteren Ausarbeitung zu Grunde zu legen.

Es wurde weiterhin beschlossen, bei der Planung zur Neugestaltung der Ludwigstraße folgende Punkte vertieft zu untersuchen:

  • Möglichkeiten zur Einbindung weiterer Querungshilfen
  • Bushaltestellensituation
  • Grünkonzeption
  • Beleuchtungskonzeption
  • Radverkehr
  • Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Als erster Schritt ist die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant: Im Rahmen einer Bürgerinfoveranstaltung soll den Anwohnern der Ludwigstraße sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Ergebnis des Gutachterverfahrens vorgestellt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, Anregungen, Hinweise und Kritik zu äußern.

Im Jahr des Stadtjubiläums 2019 sollen in der Neu-Ulmer Innenstadt keine größeren Baumaßnahmen durchgeführt werden. Der Beginn der Neugestaltung ist deshalb erst ab 2020 vorgesehen.

Ausführliche Sitzungsunterlagen

Die Sitzungsvorlage einschließlich der dazugehörigen Anlagen können Sie im Rats- und Bürgerinfosystem einsehen:

Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, 24.01.2017
>> TOP 3: Neugestaltung der Ludwigstraße