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Neu-Ulmer Geschichtsstelen gibt es jetzt auch online
Mehr als 100 historische Orte und Geschichten auf einer virtuellen Karte


Digitale Stadtgeschichte: Die Inhalte der Neu-Ulmer Geschichtsstelen, die in Neu-Ulm und den Stadtteilen über historische Orte und Ereignisse informieren, sind ab sofort auch online abrufbar.
9. September 2026 – Mehr als 100 Geschichtsstelen informieren in Neu-Ulm und seinen Stadtteilen über historische Orte, Gebäude, Persönlichkeiten und Ereignisse.
Ab sofort sind die Inhalte nicht mehr nur vor Ort, sondern auch digital abrufbar: Die Stadt Neu-Ulm hat die Standorte der Stelen in einer virtuellen Karte erfasst und stellt die Inhalte online zur Verfügung. Damit lässt sich die Neu-Ulmer Stadtgeschichte künftig auch unabhängig vom jeweiligen Standort erkunden.
Die Geschichtsstelen gehören seit mehr als 15 Jahren zum Stadtbild von Neu-Ulm und seinen Stadtteilen. Initiiert wurden sie von der damaligen Archivleiterin Janet Loos. Neben historischen Fakten finden sich auf den Stelen auch besondere Ereignisse und Anekdoten zur Stadtgeschichte.
Stadtgeschichte mit wenigen Klicks
Die neue digitale Funktion ist Teil der Neu-Ulmer Stadtgeschichts-Webseite, die 2020 während der Corona-Pandemie eingerichtet und seitdem kontinuierlich erweitert wurde.
Auf der virtuellen Karte lassen sich die Standorte der Geschichtsstelen gezielt ansteuern. Nutzerinnen und Nutzer können in die einzelnen Bereiche hineinzoomen und die jeweiligen Standorte auswählen. Anschließend wird der Inhalt der dort tatsächlich aufgestellten Stele als PDF angezeigt und kann auch für die private Nutzung gespeichert werden.Für die digitale Aufbereitung mussten die Druckdateien der historischen Stelen vereinheitlicht und sämtliche Standorte einzeln mit ihren GPS-Koordinaten über OpenStreetMap erfasst werden.
„Mit der digitalen Karte machen wir die Geschichte unserer Stadt noch leichter zugänglich. Unser Ziel ist es, das Wissen, das durch die Geschichtsstelen und weitere Projekte des Stadtarchivs entsteht, dauerhaft zu bewahren und jederzeit abrufbar zu machen – egal, wo auf der Welt man sich gerade befindet“, sagt Peter Liptau, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs.
QR-Code führt direkt zur Stadtgeschichte
Auch vor Ort hat sich etwas getan: Alle Geschichtsstelen wurden mit einem QR-Code versehen, der direkt zur virtuellen Karte auf der Webseite führt. Wer an einer Stele mehr über den jeweiligen historischen Ort erfahren möchte, kann damit direkt auf die digitale Stadtgeschichte zugreifen.
Im Zuge der Aktion wurden die Stelen außerdem gereinigt und auf mögliche Schäden überprüft. Flyer mit Informationen zur Webseite und zur virtuellen Karte werden aktuell im Stadtgebiet verteilt.
Die virtuelle Karte mit den Standorten und Inhalten der Geschichtsstelen ist unter folgendem Link abrufbar:
https://stadtgeschichte.neu-ulm.de
