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Demenzfreundliche Kommune

Aufbau einer demenzfreundlichen Kommune in Neu-Ulm

Öffentliche Fachvorträge, Information, Austausch & Sensibilisierung

Mit Unterstützung des Bayerischen Demenzfonds entwickelt die Stadt Neu-Ulm eine demenzfreundliche Kommune, in der Menschen mit Demenz möglichst lange selbstbestimmt leben und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Durch Begegnungsangebote, Gesprächscafés, Informationsveranstaltungen, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit soll das Bewusstsein für das Thema Demenz gestärkt und Berührungsängste abgebaut werden. 

Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern entsteht ein Netzwerk, das Betroffene unterstützt, Angehörige entlastet und die Teilhabe von Menschen mit Demenz fördert.

Projektzeitraum: Januar 2026 bis Juni 2027

 

Inhaltsübersicht:

Mehr über das Projekt
Veranstaltungen & Termine
Demenz verstehen: Fragen & Antworten
Kontakt

Mehr über das Projekt

In Deutschland leben immer mehr Menschen mit Demenz. Die Erkrankung beeinflusst nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Angehörige, Nachbarn, Freunde und das gesamte gesellschaftliche Umfeld. 

Ziel des Projekts ist es, Verständnis zu fördern, Berührungsängste abzubauen und Menschen mit Demenz eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Demenz, Angehörige, Ehrenamtliche, Fachkräfte, Bildungseinrichtungen, Vereine und Organisationen sowie die gesamte Bevölkerung.

Neben Fachvorträgen und Beratungsangeboten sind unter anderem auch Gesprächscafés, Fortbildungen sowie gemeinsame Aktivitäten geplant.

Veranstaltungen & Termine

Hier finden Sie aktuelle Vorträge und weitere Termine im Überblick.
 

Auftaktveranstaltungen:

  • Vortrag „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“:
    Mittwoch, 8. Juli 2026, 15.00 Uhr | Petrussaal, Petruskirche Neu-Ulm
    Fachvortrag zum Thema Demenzprävention
    Referentin: Christine Metzger, ProjektDEMENZ
     
  • Vortrag „Therapie der Alzheimer Erkrankung“:
    Donnerstag, 16. Juli 2026, 15.00 Uhr | Stadtbücherei Neu-Ulm, Steubenstraße 19
    Fachvortrag der Gedächtnissprechstunde Uni Ulm
    Referentin: Dr. Jill Holbrook, Uni Ulm
     
  • Theaterstück „Nein, ich hab kein Zement!“:
    Mittwoch, 22. Juli 2026, 15.30 Uhr | Johannessaal, Johannesplatz Neu-Ulm
    Humorvolle Fabel über den Umgang mit Demenz.
    Veranstalter: Jugendensemble des Theater Luftschloss
     
  • Vortrag „Demenz verstehen – Wissen verbindet“:
    Mittwoch, 22. Juli 2026, 16.00 Uhr | Johannessaal, Johannesplatz Neu-Ulm
    Fachvortrag der Geriatrischen Rehabilitationsklinik ADK Ehingen
    Referent: Dr. med. Frank Hettler, ADK GmbH

Weitere Angebote und Termine sind ab Herbst 2026 geplant und werden rechtzeitig vorab bekannt gegeben.

Demenz verstehen: Fragen und Antworten

Demenz verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Je besser die Erkrankung verstanden wird, desto leichter können Verständnis, Unterstützung und Teilhabe im Alltag gelingen.
 

Was ist Demenz?

Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die mit einem fortschreitenden Verlust geistiger Fähigkeiten verbunden sind. Häufig betroffen sind Gedächtnis, Orientierung, Sprache und Alltagskompetenzen. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Erkrankung.

Eine frühe Diagnose, passende Unterstützungsangebote und ein verständnisvolles Umfeld können dazu beitragen, die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen langfristig zu erhalten.
 

Welche Demenzformen gibt es?

Die häufigsten Formen sind:

  • Alzheimer-Krankheit
  • vaskuläre Demenz
  • Lewy-Body-Demenz
  • frontotemporale Demenz
     

Woran erkennt man eine Demenz?

Mögliche Anzeichen für eine Demenz sind:

  • zunehmende Vergesslichkeit
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Wortfindungsstörungen
  • Veränderungen im Verhalten
  • Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben
     

Können Menschen mit Demenz am gesellschaftlichen Leben teilnehmen?

Ja. Gerade in den frühen und mittleren Krankheitsstadien können viele Betroffene weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, wenn sie dabei Unter-stützung und Verständnis erfahren.

Warum ist gesellschaftliche Sensibilisierung wichtig?
Menschen mit Demenz erleben häufig Unsicherheit, Vorurteile oder Ausgrenzung. Aufklärung fördert Verständnis, stärkt die Teilhabe und verbessert die Lebensqualität der Betroffenen.
 

Wie sollte man mit Menschen mit Demenz umgehen?

Wichtig sind:

  • Geduld und Wertschätzung
  • klare und einfache Kommunikation
  • Blickkontakt und ruhiges Sprechen
  • respektvoller Umgang
  • Unterstützung ohne Bevormundung
     

Können Angehörige Unterstützung erhalten?

Ja. Angehörige können Beratungsangebote, Selbsthilfegruppen, Schulungen, Entlastungsangebote sowie professionelle Hilfen in Anspruch nehmen.
 

Ist Demenz heilbar?

Derzeit sind die meisten Demenzformen nicht heilbar. Eine frühe Diagnose und geeignete Unterstützungsangebote können jedoch den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Lebensqualität verbessern.
 

Was bedeutet „demenzfreundlich“?

Demenzfreundlich bedeutet, dass Menschen mit Demenz in ihrem Lebensumfeld akzeptiert, verstanden und unterstützt werden. Ziel ist eine Gemeinschaft, in der Teilhabe und Selbstbestimmung möglichst lange erhalten bleiben.

 

Weitere Informationen

Auf den folgenden Seiten finden Sie fundierte Informationen rund um das Thema Demenz:

Kontakt

Für Fragen, Anregungen oder Interesse an einer Mitarbeit freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Seniorenberatung der Stadt Neu-Ulm
Projektleitung: Karmen Batistic Nardin

Tel. (0731) 7050-2767
E-Mail: k.batisticnardin@neu-ulm.de

Stadt Neu-Ulm
Augsburger Straße 15
89231 Neu-Ulm

Das Projekt „Aufbau einer demenzfreundlichen Kommune in Neu-Ulm“ wird durch den Bayerischen Demenzfonds gefördert und läuft vom 01.01.2026 bis zum 30.06.2027.