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Sicher unterwegs

Radfahren in Neu-Ulm soll sicher, komfortabel und alltagstauglich sein. Damit alle gut unterwegs sind, gibt die Stadt hilfreiche Tipps rund um Sichtbarkeit, Rücksichtnahme und das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Miteinander im Straßenverkehr

Der Frühling lädt dazu ein, wieder öfter aufs Rad zu steigen. Damit alle sicher und entspannt unterwegs sind, ist ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr besonders wichtig.

Ob zwischen Auto-, Rad- oder Fußverkehr – gegenseitige Aufmerksamkeit und das Einhalten der Verkehrsregeln helfen, Missverständnisse und gefährliche Situationen zu vermeiden. Gerade in der Innenstadt, wo der Platz begrenzt ist, kommt es auf ein gutes Zusammenspiel aller an.

Seitenabstand einhalten

In vielen Straßen teilen sich Kfz-Fahrende die Fahrbahn mit den weniger gut geschützten Radfahrenden.

Beim Überholen gilt innerorts ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Kraftfahrzeuge dürfen Fahrräder also nur überholen, sofern dabei ein seitlicher Abstand von 1,5 Metern zwischen Kfz und Fahrrad eingehalten werden kann. 

Ist dieser Abstand wegen Gegenverkehr oder zu schmaler Fahrbahn nicht möglich, heißt es für Auto, Bus und Lkw: zunächst hinter dem Fahrrad bleiben. 

Indem wir diese Regel einhalten, verbessern wir die objektive und subjektive Sicherheit von Radfahrern auf der Fahrbahn deutlich.

Gehwege: Hier geht was!

Gehwege sind in erster Linie für Fußgängerinnen und Fußgänger da. 

Ist ein Weg nicht ausdrücklich für den Radverkehr freigegeben, dürfen Radlerinnen und Radler dort nicht fahren und müssen die Fahrbahn nutzen.

Eine Ausnahme gibt es für Kinder: Unter 8 Jahren müssen Kinder auf dem Gehweg fahren, bis 10 Jahre dürfen sie es. Erwachsene dürfen sie dabei begleiten.

So bleibt auf dem Gehweg genug Platz für alle anderen und wir sorgen gemeinsam für ein rücksichtsvolles Miteinander.

Gemeinsam genutzte Räume

Gemeinsame Geh- und Radwege sind für alle da – für Fußgängerinnen und Fußgänger ebenso wie für Radfahrende. 

Damit sich alle wohlfühlen, kommt es auf gegenseitige Rücksicht an. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, trägt dazu bei, dass das Miteinander gut funktioniert. 

Dort, wo der Fußverkehr Vorrang hat – also auf freigegebenen Gehwegen oder in Fußgängerzonen, die für Radelnde freigegeben sind – gilt ganz besonders: Radfahrende passen ihre Geschwindigkeit an und nehmen besondere Rücksicht auf den Fußverkehr.

Begleitende Aktionen

Die Kampagne wird in den kommenden Wochen durch mehrere Aktionen begleitet:

  • Verteilung von Infomaterial zum sicheren Überholen: 
    2. und 3. Mai 2026, in den Parkhäusern der Innenstadt
     
  • Fundrad-Versteigerung der Stadt Neu-Ulm:
    Donnerstag, 7. Mai 2026, 13.30 bis 16 Uhr in der Rathaus-Tiefgarage
     
  • Infostand zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr:
    Samstag, 9. Mai 2026, 8 bis 12 Uhr, Petrusplatz.
    Die Stadt Neu-Neu-Ulm informiert gemeinsam mit Partnern auf dem Wochenmarkt über sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Geplant sind unter anderem Fahrradcodierungen durch den ADFC-Kreisverband sowie ein Fahrradsicherheitscheck durch die Zweirad Schmid'e.

 

Weitere Tipps & Infos

Mit der Kampagne „Miteinander im Straßenverkehr“ möchte die Stadt Neu-Ulm ein bewusstes und respektvolles Miteinander im Straßenverkehr weiter stärken. 

Die Aktion ist angelehnt an eine Kampagne der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V. (AGFK Bayern). Zusätzliche Tipps und Infos können Sie in der Broschüre der AGFK nachlesen:

Flyer Miteinander im Verkehr (PDF, 0.2 MB)

Sicherheit und Sichtbarkeit  – auch in der dunklen Jahreszeit

In der dunklen Jahreszeit, wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden, ist eine gute Sichtbarkeit besonders wichtig, damit alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicher unterwegs sind. Da auch die Wetterverhältnisse durch Nebel, Nässe, Glätte und Schnee anspruchsvoller werden, ist außerdem auch eine erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr gefragt.

Mit einer Plakatkampagne möchte die Stadt Neu-Ulm in den kommenden Wochen auf die Wichtigkeit von ausreichender Beleuchtung und Sichtbarkeit im Straßenverkehr aufmerksam machen.

„Mit dem Rad ist man auch in der dunklen Jahreszeit zügig – und mit der richtigen Ausrüstung – auch sicher und komfortabel unterwegs, es hält uns fit und sorgt für gute Laune. Wir möchten mit der Aktion dafür sensibilisieren, dass jeder und jede im Herbst und Winter zum einen achtsamer im Straßenverkehr ist und zum anderen auch nochmals sein Fahrzeug auf Funktionalität prüft“, sagt Benjamin Nippe,  Abteilungsleiter für Umwelt und Mobilität im Neu-Ulmer Rathaus.

Gut sichtbar bei Nacht

„Spätestens mit der Zeitumstellung werden die Tage wieder extrem kurz. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmenden gut sichtbar sind, können bei Dunkelheit Abstände und Geschwindigkeiten richtig eingeschätzt und Unfälle vermieden werden“, erklärt Benjamin Nippe von der Abteilung Umwelt und Mobiliät.

Helle Kleidung und eine ausreichende und vor allem auch funktionierende Beleuchtung tragen wesentlich dazu bei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. 

Tipp: Reflektierende Kleidung und/oder reflektierende Accessoires erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zusätzlich.

Vorsicht bei Nässe

Schlechtes Wetter bedeutet schlechtere Sicht trotz guter Beleuchtung.

Außerdem erhöhen sich bei nasser Fahrbahn der Bremsweg sowie die Sturzgefahr in Kurven. 

Insbesondere bei Regen oder auch Schneefall ist deshalb ein vorausschauendes Fahren besonders wichtig. 

Sicher bei Nebel

Nebel ist in unserer Stadt ein vertrauter Anblick und dennoch macht er uns allen die Teilnahme am Verkehr zur Herausforderung.

Vorsichtiges und vorausschauendes Fahren, helle Kleidung und die richtige Beleuchtung sind daher ganz besonders wichtig.

Sehen und gesehen werden

Licht an – das gilt für alle Fahrzeuge! Zusätzlich helfen helle und reflektierende Kleidung und Accessoires für mehr Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit.

Bei Dunkelheit und schlechtem Wetter ist außerdem eine erhöhte Aufmerksamkeit angebracht, egal ob man sich mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß bewegt.

Zusätzliche Tipps und Infos zum Thema Beleuchtung beim Radfahren finden Sie in der Broschüre der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern):

Infoflyer Lichtgestalten (PDF)