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Internationaler Beirat
Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm berät den Stadtrat und die Verwaltung in allen Fragen rund um Migration und Integration. Der Beirat wurde im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Er geht zurück auf den Ausländer- beziehungsweise Integrationsbeirat aus dem Jahr 1978. Der Beirat soll ein Spektrum der internationalen Einwohnerschaft Neu-Ulms abbilden.
Der Beirat besteht aus 12 stimmberechtigten und 12 stellvertretenden Mitgliedern mit internationalen Wurzeln sowie beratenden Mitgliedern aus den Reihen des Neu-Ulmer Stadtrats.
Im Juli 2026 hat der neu berufene Internationale Beirat seine Arbeit aufgenommen. Die Amtszeit des aktuellen Beirats läuft bis zum Jahr 2032.
Neu berufener Internationaler Beirat nimmt Arbeit auf
23. Juli 2026 – Die Stadt Neu-Ulm hat den Internationalen Beirat für die neue Amtsperiode berufen. Das Gremium begleitet die Stadt künftig als beratendes Organ in Fragen rund um Migration, Integration und das interkulturelle Zusammenleben.
Der Berufung vorausgegangen war ein öffentliches Bewerbungsverfahren, mit dem die Stadtverwaltung engagierte Bürgerinnen und Bürger für eine Mitarbeit im Beirat gesucht hatte. Über die eingegangenen Bewerbungen entschied eine Vorschlagskommission, der neben Dezernent Ralph Seiffert auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie der Verwaltung angehörten.
Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger dankt allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren: „Ein solches Ehrenamt lebt vom persönlichen Einsatz und vom Wunsch, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen und ihre Erfahrungen in die Arbeit des Internationalen Beirats einzubringen.“
Mitglieder und Stellvertreter im Internationalen Beirat
In den Internationalen Beirat wurden berufen:
- Melissa Esin (Türkei)
- Dr. Selcen Güzel (Türkei)
- Mohamad Ali Izoli (Syrien)
- Oksana Maier (Russland)
- Kristina Naskovikj (Nordmazedonien)
- Nadia Nzoupa (Kamerun)
- Kanagaraj N. Ponnuswamy (Indien)
- Emre Sahin (Türkei)
- Elsa Schröttle (Korea/Usbekistan)
- Francesca Testa (Italien)
- Aysel Togan-Sali (Türkei)
- Ashwin Uchil (Indien)
Als Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden berufen:
- Taniya Ghosal (Indien)
- Burcu Hammad (Türkei)
- Tacetin Canser (Türkei)
- Natalia Plottceva (Russland)
- Rada Kokošar Popovic (Bosnien und Herzegowina)
- Marina Kariagina (Ukraine)
- Alexandra David (Rumänien)
- Abdussamed Aslan (Türkei)
- Nikita Degtyarev (Russland)
- Lidia Ortega (Mexiko)
- Porzia Walz (Italien)
- Djordje Milovanovic (Serbien)
Arbeit und Aufgaben des Internationalen Beirats
Die Tätigkeit des Internationalen Beirats ist ehrenamtlich: Das Engagement der Einzelperson ist wesentlich. Der Beirat tagt mindestens vier Mal im Jahr und kann zusätzlich thematische Arbeitsgruppen bilden. Die Beiratsmitglieder stellen ihre Expertise im Bereich Migration und Integration zur Verfügung und erfüllen primär eine Beratungsfunktion. Interkulturelle Projekte, Veranstaltungen und Initiativen: Gerne! Der Beirat kann auch zu einer kreativen Werkstatt des Interkulturellen Dialogs werden.
Der Internationale Beirat berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung in allen Fragen, welche die Themenbereiche Migration und Integration betreffen. Die Tätigkeit des Internationalen Beirats orientert sich am Neu-Ulmer Integrationskonzept, welches die Rahmenbedingungen und die Ziele der städtischen Integrationsarbeit festlegt.
Der Internationale Beirat besteht aus 12 stimmberechtigten Mitgliedern und 12 stellvertretenden Mitgliedern mit internationalen Wurzeln sowie aus beratenden Mitgliedern des Stadtrats.
Internationaler Stammtisch „Mosaik“
Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm lädt herzlich zum „Stammtisch Mosaik“ ein.
Hier können sich Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen kennenlernen, austauschen und gemeinsam schöne Abende verbringen.
Die genauen Termine sowie Infos zur Anmeldung gibt es hier:
Projekte des Internationalen Beirats
Hier finden Sie aktuelle sowie vergangene Projekte und Aktionen des Internationalen Beirats der Stadt Neu-Ulm.
Neu-Ulmer Kulturenfest
Unter dem Motto „Unterschiede. Gemeinsam. Feiern!“ luden der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm und die Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm am Samstag, 15. Juli 2023 erstmals zum Kulturenfest ein. Ein buntes Bühnenprogramm sowie verschiedene Workshops ermöglichten den Besucherinnen und Besuchern, andere Kulturen aktiv kennenzulernen. Auch kulinarisch wurde eine große Vielfalt geboten. Es gab es Speisen und Getränke aus Südamerika, Persien, Syrien, Kamerun und der Türkei.
Radio freeFM sorgte für die Moderation und gute Musik. Das Bühnenprogramm, die Workshops sowie das gastronomische Angebot wurde von Vereinen und Gruppen aus Ulm und Neu-Ulm organisiert. Mit dabei waren unter anderem die Kunstschule dell’Arte, das Tanzstudio Eclat, EBRU e.V., CICLA e.V., lamovida, Capoeira Gingamundo, Damaskino Café und die persische Community.
Bänke der Begegnung: Demokratie-Bank des Internationalen Beirats
Der Internationale Beirat beteiligte sich an der Aktion „Bänke der Begegnung" und gestaltete gemeinsam mit Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürgern eine bunte Bank der Begegnung. Wie nehmen Menschen Menschen in Neu-Ulm die Vielfalt in unserer Stadt wahr? Woran orientieren sie sich beim Zusammenleben? Unter dem Motto „Was hält uns zusammen" wurden verschiedene Vorstellungen und Werte ausgetauscht und floßen so auch in die Gestaltung der Bank mit ein.
Weitere Infos gibt es hier: Bänke der Begegnung - Internationaler Beirat (wir-leben-neu.de)
Krieg in der Ukraine: Internationaler Beirat ruft zu Solidarität auf
Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm bezieht Stellung und solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine und den ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die seit Kriegsbeginn Zuflucht in Neu-Ulm gefunden haben.Der Beirat sagt: „Krieg fordert Menschenleben, zerstört Familien, Hoffnungen und Träume. Unermessliches Leid, Flucht und Trauer sind die Folgen. Wir vom Internationalen Beirat der Stadt Neu-Ulm stehen für Frieden und Demokratie“.
Die Mitglieder ermutigen dazu, dass sich die Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmer zusammen mit den ukrainischen und russischen Bürgern in der Stadt für Frieden und Zusammenhalt einsetzen. Denn: „Keiner von uns möchte diesen Krieg“.
Social Media Kampagne zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Der Internationale Beirat beteiligte sich im März 2021 mit einer Aktion in den sozialen Netzwerken an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Um für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander zu werben, hatte die städtische Koordinierungsstelle Interkulturelles Neu-Ulm ein Projekt zu den Aktionswochen initiiert.
Mitglieder des Internationalen Beirats meldeten sich während des zweiwöchigen Aktionszeitraums täglich in einer Social Media-Kampagne zu Wort. Die Mitglieder positionierten sich gegen Rassismus und warben für mehr Offenheit und ein tolerantes Miteinander. Unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“ schilderten Mitglieder des Beirats in persönlichen Statements ihre Geschichten und Erfahrungen.
Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Interkulturelles Neu-Ulm:
Stadt Neu-Ulm
Stabsstelle Interkulturelles Neu-Ulm
Steubenstraße 17
89231 Neu-Ulm
Ansprechpartnerin: Ildikó Dienel
Tel. 0731 / 7050-2002
E-Mail: InterkulturellesNU@neu-ulm.de
Zimmer 213, 1. Stock
