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Erfolgreiche Unterschriftenaktionen: Ortsversammlungen in Holzschwang und Hausen / Jedelhausen

Peter Brodbeck aus Holzschwang übergibt die Unterschriften an Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.

Dr. Marc Jarczok aus Jedelhausen übergibt die Unterschriften an die Oberbürgermeisterin

Peter Brodbeck aus Holzschwang (Foto oben) und Dr. Marc Jarczok aus Jedelhausen (Foto unten) haben die Unterschriften zur Wahl einer Ortssprecherin bzw. eines Ortssprechers an Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger übergeben.

1. September 2026  –  Derzeit sind Holzschwang, Jedelhausen sowie Hausen mit Werzlen und dem Häuserhof noch nicht im Stadtrat vertreten. Doch bald könnte sich das ändern, denn es können demnächst Ortssprecherinnen oder Ortssprecher gewählt werden. 

Peter Brodbeck aus Holzschwang (Foto oben) und Dr. Marc Jarczok aus Jedelhausen (Foto unten) haben im August Listen mit Unterschriften für die Einberufung einer Ortsversammlung zur Wahl einer Ortssprecherin bzw. eines Ortssprechers an Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger übergeben.

Inzwischen hat die Stadtverwaltung die Unterschriften geprüft. In beiden Fällen ist das erforderliche Quorum von einem Drittel der Wahlberechtigten deutlich überschritten. In Holzschwang wurden 258 gültige Unterschriften von 677 Wahlberechtigten gezählt, in Hausen, Jedelhausen, Werzlen und dem Häuserhof 233 gültige Unterschriften von 583 Wahlberechtigten. 

 

Termine der Wahlversammlungen

Die Wahlversammlung für Holzschwang findet am Montag, 28. September um 19 Uhr in der Vereinshalle statt. 

Die Wahlversammlung für Jedelhausen und Hausen mit Werzlen und dem Häuserhof findet am Mittwoch, 30. September um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Jedelhausen statt.

Bei den Wahlversammlungen wird dann in geheimer Wahl eine Ortssprecherin oder ein Ortssprecher gewählt. 

Kandidieren können alle wahlberechtigten Gemeindebürgerinnen und -bürger aus Holzschwang bzw. Hausen, Jedelhausen, Werzlen und dem Häuserhof. Sie alle erhalten in den kommenden Tagen per Post eine Einladung zur Ortsversammlung zur Wahl einer Ortssprecherin oder eines Ortssprechers.

 

OB Albsteiger: „Starkes Signal für die lokale Demokratie"

„Ich freue mich, dass das Quorum in beiden Fällen überschritten wurde und die Tür für Ortsversammlungen und Wahlen offensteht. Das ist ein starkes Signal für die lokale Demokratie und eine gute Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass deren Ortsteile im Stadtrat vertreten sind“, erklärt Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.

 

Wann können Ortssprecher gewählt werden und was ist ihre Aufgabe?

Bürgerinnen und Bürger in Stadtteilen, die 1952 noch selbstständige Gemeinden waren und im Stadtrat nicht vertreten sind, können im Rahmen einer Ortsversammlung aus ihrer Mitte in geheimer Wahl eine Ortssprecherin oder einen Ortssprecher wählen. 

Ortssprecher haben die Aufgabe, die Interessen ihres Stadtteils in den Gremien des Stadtrates zu vertreten. Sie können an allen Sitzungen des Stadtrates mit beratender Stimme teilnehmen und Anträge stellen, soweit die Belange des Stadtteiles berührt sind.

Für Hausen, Jedelhausen, Werzlen und den Häuserhof kann es nur einen gemeinsamen Ortssprecher geben, weil diese Gebiete zum Stichtag im Jahr 1952 eine Gemeinde gebildet haben.