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Bois-Colombes und Neu-Ulm feiern 60 Jahre Partnerschaft

Neu-Ulmer Delegation in Frankreich zu Gast

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger wird von den Gastgebern aus Bois-Colombes empfangen.

Gruppenfoto der Vertreterinnen und Vertreter aus Neu-Ulm und Bois-Colombes

3. Juni 2026  –  Ein besonderes Jubiläum verbindet in diesem Jahr Neu-Ulm mit der französischen Stadt Bois-Colombes im Nordwesten von Paris: Vor 60 Jahren, am 13. Juni 1966, wurde die Städtepartnerschaft offiziell besiegelt.

Zu diesem feierlichen Anlass besuchten Vertreterinnen und Vertreter des Neu-Ulmer Stadtrates, der Stadtverwaltung und der Feuerwehr sowie Vereinsvertreter am vergangenen Wochenende die Partnerstadt. Von Samstag bis Montag war eine 15-köpfige Delegation um Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger zu Gast in Bois-Colombes. 

Zum Auftakt am Samstag hieß der im März neu gewählte Bürgermeister Pierre Crosnier Leconte die Neu-Ulmer bei einem festlichen Empfang im Rathaus der Stadt herzlich willkommen.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger bedankte sich in ihrer feierlichen Rede bei ihren politischen Vorgängerinnen und Vorgängern für die Aufrechterhaltung dieser Partnerschaft. Sie ordnete in ihrer Rede auch den Wert der Städtepartnerschaft für die Gegenwart und Zukunft ein: „Gerade in einer Zeit, in der globale Konflikte und die Bedrohung durch Kriege die internationale Lage verunsichern, gewinnt das Band zwischen unseren beiden Kommunen eine neue, existenzielle Bedeutung. Es fungiert als das konkrete menschliche Gegenmodell zu den Zerstörungskräften, die wir in der Welt beobachten.“

 

Bois-Colombes feiert 130-jähriges Bestehen

Am Samstagabend standen die Feierlichkeiten der Partnerstadt im Mittelpunkt. Bois-Colombes begeht in diesem Jahr nämlich nicht nur das Partnerschaftsjubiläum, sondern feiert zugleich sein 130-jähriges Bestehen.

 

Abwechslungsreiches Programm mit Besichtigungen und Begegnungen

Am Montag folgten die Gäste aus Neu-Ulm der Einladung, sich kommunale Bauprojekte anzusehen. Hierzu gehörten ein neu gestalteter Park und eine historische Villa, die zu einer Kunstgalerie umgestaltet wurde. Ein Bauprojekt in einer ganz anderen Dimension schauten sich Neu-Ulms Oberbürgermeisterin sowie Stadträtinnen und Stadträte ganz zum Schluss an: die Großbaustelle an dem Ort, wo Bois-Colombes 30 Meter unter der Erde an die Pariser U-Bahn angeschlossen wird. Das Gesamtprojekt „Grand Paris Express“ ist eines der größten und teuersten Infrastrukturprojekte Europas mit Gesamtkosten in zweistelliger Milliardenhöhe.

Neben den offiziellen Terminen bot das Wochenende auch zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Begegnungen und den Austausch zwischen Gastgebern und Gästen. 

Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug zum Schloss Versailles, eine Schifffahrt auf der Seine sowie ein Besuch des Musée d’Orsay. Währenddessen tauschten sich die Verantwortungsträger der beiden Städte und freundschaftlich verbundene Vereine über konkrete Formate zur Zukunft ihrer Partnerschaft aus und sprachen über Planungen für künftige Besuche.

 

Gegenbesuch zum Donaufest geplant

Der Gegenbesuch einer Delegation aus Bois-Colombes in Neu-Ulm ist vom 3. bis 5. Juli zu Beginn des Internationalen Donaufests geplant.