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Drei weitere Blindgänger im Pfuhler Ried gefunden

Entschärfung am Donnerstag, 24. September / B10 wird zur Entschärfung gesperrt

Symbolbild Fund Blindgänger

17. September 2026  –  Bei den derzeitigen Sondierungsarbeiten im Pfuhler Ried wurden weitere drei Blindgänger (Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg) entdeckt. Die Sprengkörper müssen am Donnerstag, 24. September, durch das Sprengkommando München vor Ort entschärft werden.

Für die Dauer der Entschärfungsmaßnahmen richtet die Stadt Neu-Ulm einen Sicherheits- und Evakuierungsbereich ein. Dieser beträgt rund 1000 Meter rund um die Fundstellen der Blindgänger. Für die betroffenen Bereiche gilt am 24. September ab 20:45 Uhr ein Aufenthaltsverbot. Alle im Räumungs- und Evakuierungsbereich liegenden Gebäude, Straßen und Wege müssen ab diesem Zeitpunkt verlassen werden. Insgesamt sind rund 40 ansässige Firmen und 20 Anwohnende von der Maßnahme betroffen.

Ab Einrichtung der Absperrungen bis zur Aufhebung ist das Betreten und Befahren des Räumungsbereichs für alle Personen untersagt. Die Stadtverwaltung Neu-Ulm informiert die von der Evakuierung betroffenen Firmen im Industriegebiet nördlich und südlich der Bundesstraße 10 sowie Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Breitenhof rechtzeitig vorab über die erforderlichen Maßnahmen.

Während der Entschärfung kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Die B10 muss für die Dauer der Entschärfung in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ob auch der Bahnverkehr auf der Strecke Ulm/Augsburg betroffen sein wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Hierüber wird am Tag der Entschärfung kurzfristig informiert. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte sowie den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen. Auch der Betrieb privater Fluggeräte wie Drohnen sowie der Überflug mit Luftfahrzeugen sind im betroffenen Bereich untersagt. Zusätzlich gilt am 24. September von 21 Uhr bis 1 Uhr eine Flugverbotszone.

Die Stadt Neu-Ulm rechnet mit einem Ende der Maßnahme gegen 24 Uhr. Anschließend werden auch alle Verkehrswege wieder freigegeben.

Die Stadt Neu-Ulm appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht zum Einsatzbereich zu kommen und das Gebiet während der Maßnahmen weiträumig zu meiden. Das Betreten oder Befahren des Sperr- und Evakuierungsbereichs gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die aller Beteiligten. Den Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und kommunalem Ordnungsdienst ist unbedingt Folge zu leisten.

Allgemeinverfügung Kampfmittelbeseitigung 24.09.2026 (PDF)
Lageplan Räum- und Evakuierungsbereiche (PDF)