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Edwin Scharff Museum: Neue Sonderausstellung „Ernst Barlach. Facetten der Liebe“

Foto der Plastik "Kussgruppe III" von Ernst Barlach mit zwei sich küssenden Personen, daneben der Text "Ernst Barlach - Facetten der Liebe"

Das Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm widmet sich ab dem 23. Mai dem Leben und Werk des Bildhauers, Zeichners und Autors Ernst Barlach.

19. Mai 2026  –  Das Thema Liebe beschäftigte den Bildhauer, Zeichner und Autor Ernst Barlach (1870-1938) sein Leben lang intensiv – privat wie auch in seinen plastischen und grafischen Werken. 

Für ihn war die Liebe als grundlegende menschliche Emotion weit mehr als die Beziehung eines konventionellen Paares, wie das Edwin Scharff Museum in einer neuen Sonderausstellung ab dem 23. Mai zeigt.

Themen wie Versuchung, Sehnsucht oder bedingungslose Nächstenliebe finden sich in seinem Schaffen ebenso wie Werke, die Szenen der Mutterliebe oder der käuflichen Liebe darstellen. Die innige Zuneigung eines Liebespaares oder die lockenden Rufe der Sirenen erhalten ebenso Raum wie die Trauer um eine geliebte Person.

Die Ausstellung präsentiert Ernst Barlach als feinfühligen Beobachter menschlicher Gefühle. Ausgewählte Exponate, begleitet von poetischen Texten, zeigen die vielseitige Auseinandersetzung des Künstlers mit der Liebe in all ihren Facetten. Vereinzelte Gegenüberstellungen mit Werken Edwin Scharffs machen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Zeitgenossen sichtbar.

 

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 22. Mai um 18.30 Uhr eröffnet. Es sprechen Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod sowie Dr. Magdalena Schulz-Ohm, Geschäftsführerin der Ernst Barlach Stiftung Güstrow. Für eine musikalische Umrahmung sorgt Igor Omelchuk am Akkordeon.

Parallel zum Programm für die Erwachsenen gibt es von 18 bis 20 Uhr wieder eine Kindervernissage für Kinder ab 8 Jahren. Anmeldungen für die Kindervernissage sind per E-Mail an esm-buchungen@post.neu-ulm.de möglich.

 

Weitere Informationen

Die Sonderausstellung ist vom 23. Mai bis 4. Oktober 2026 im Edwin Scharff Museum zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung inklusive Rahmenprogramm sowie zu Öffnungszeiten und Eintritt finden Sie auf https://edwinscharffmuseum.de.