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Internationale Vielfalt als Stärke: Neuer Internationaler Beirat der Stadt Neu-Ulm berufen

Gruppenfoto mit den Mitgliedern des Internationalen Beirats

Die neuen Mitglieder des Internationalen Beirats kamen Mitte Juli zu ihrer ersten Sitzung im Neu-Ulmer Rathaus zusammen.

23. Juli 2026  –  Die Stadt Neu-Ulm hat den Internationalen Beirat für die neue Amtsperiode berufen. Dezernent Ralph Seiffert überreichte den zwölf ehrenamtlichen Mitgliedern sowie ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern im Rahmen der konstituierenden Sitzung die Berufungsurkunden. 

Das Gremium begleitet die Stadt künftig als beratendes Organ in Fragen rund um Migration, Integration und das interkulturelle Zusammenleben.

Der Internationale Beirat setzt sich aus Menschen mit internationalen Wurzeln zusammen, die in Neu-Ulm leben und sich aktiv für das Miteinander in der Stadtgesellschaft engagieren möchten. Unterstützt wird das Gremium durch beratende Mitglieder aus den Reihen des Neu-Ulmer Stadtrats. Die Amtszeit des neu berufenen Beirats läuft bis zum Jahr 2032.

Der Berufung vorausgegangen war ein öffentliches Bewerbungsverfahren, mit dem die Stadtverwaltung engagierte Bürgerinnen und Bürger für eine Mitarbeit im Beirat gesucht hatte. Über die eingegangenen Bewerbungen entschied eine Vorschlagskommission, der neben Dezernent Ralph Seiffert auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie der Verwaltung angehörten.

„Der Internationale Beirat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Stadtverwaltung, Politik und den Menschen mit internationaler Geschichte in Neu-Ulm. Seine Mitglieder bringen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und kulturelle Hintergründe ein und leisten damit einen wertvollen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Stadt“, sagt Dezernent Seiffert. „Dabei vertreten sie nicht einzelne Nationalitäten oder Interessengruppen. Vielmehr setzen sie sich gemeinsam für ein respektvolles Miteinander, gegenseitiges Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.“

 

Arbeit und Ziele des Internationalen Beirats

Der Internationale Beirat berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung in allen Fragen rund um Migration, Integration und Teilhabe. Er bringt Anregungen aus der Bevölkerung ein, greift aktuelle Themen auf und entwickelt Vorschläge, wie das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen in Neu-Ulm weiter gestärkt werden kann. Darüber hinaus versteht sich das Gremium als Ansprechpartner für Menschen mit internationaler Geschichte und fördert den Dialog zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.

Ziel des Beirats ist es, die Vielfalt der Neu-Ulmer Stadtgesellschaft abzubilden und den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und treffen sich regelmäßig zu Sitzungen.

Der Internationale Beirat der Stadt Neu-Ulm besteht seit dem Jahr 2014. Er knüpft an den bereits 1978 gegründeten Ausländer- und späteren Integrationsbeirat an und führt dessen Arbeit in zeitgemäßer Form fort. 

 

Mitglieder und Stellvertreter 

In den Internationalen Beirat wurden berufen:

  • Melissa Esin (Türkei)
  • Selcen Güzel (Türkei)
  • Mohamad Ali Izoli (Syrien)
  • Oksana Maier (Russland)
  • Kristina Naskovikj (Nordmazedonien)
  • Nadia Nzoupa (Kamerun)
  • Kanagaraj N. Ponnuswamy (Indien)
  • Emre Sahin (Türkei)
  • Elsa Schröttle (Korea/Usbekistan)
  • Francesca Testa (Italien)
  • Aysel Togan-Sali (Türkei)
  • Ashwin Uchil (Indien)

Als Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden berufen:

  • Taniya Ghosal (Indien)
  • Burcu Hammad (Türkei)
  • Tacetin Cancer (Türkei)
  • Natalia Plottceva (Russland)
  • Rada Kokošar (Bosnien und Herzegowina)
  • Marina Kariagina (Ukraine)
  • Alexandra David (Rumänien)
  • Abdussamed Aslan (Türkei)
  • Nikita Degtyarev (Russland)
  • Lidia Ortega (Mexiko)
  • Porzia Walz (Italien)
  • Djordje Milovanovic (Serbien)

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger dankt allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren: „Ein solches Ehrenamt lebt vom persönlichen Einsatz und vom Wunsch, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen und ihre Erfahrungen in die Arbeit des Internationalen Beirats einzubringen.“