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Laufende Projekte

Hier finden Sie Informationen zu Projekten des Stadtarchivs Neu-Ulm.

Deckblatt von der Ortschronik "Offenhausen 1309 - 2019"

Ortschronik für Offenhausen erschienen

Die Ortschronik für den Neu-Ulmer Stadtteil Offenhausen ist Anfang Dezember 2020 erschienen. Unter dem Titel „Offenhausen 1309 – 2019“ wird auf 514 Seiten die ereignisreiche Geschichte des Stadtteils vorgestellt. Herausgeber ist das Stadtarchiv Neu-Ulm.

Die ersten Planungen für die Chronik begannen im Jahr 2013. Von Anfang an beteiligt war die Offenhausener Interessengemeinschaft (OIG). Als Autor war zunächst Karl-Maria Haertle beauftragt, der jedoch plötzlich und unerwartet während des Projekts verstorben ist. Mit Eberhard A. Merk und Markus Theile wurden zwei neue Autoren gefunden. Dennoch brachte der Autorenwechsel einen gewissen zeitlichen Verzug mit sich. Dieser Umstand, ein Leitungswechsel im Neu-Ulmer Stadtarchiv und auch die Tatsache, dass die Chronik für den Stadtteil Finningen aufgrund des Jubiläums 700 Jahre Finningen im Jahr 2018 in der Erstellung zeitlich vorgezogen wurde, sind der Grund, weshalb die Zusammenstellung der Chronik gut sieben Jahre in Anspruch genommen hat.

Doch: „Was lange währt, wird schlussendlich gut“, freut sich Dr. Larissa Ramscheid, die Leiterin des städtischen Archivs und Koordinatorin der Ortschronik. „Die Chronik Offenhausen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil einsetzen und auch ihr Wissen und ihre Erfahrungen in ein Projekt einbringen“, so Ramscheid.

Die Chronik widmet sich der Ortsgeschichte Offenhausens im Zeitraum von der Ersterwähnung im Jahr 1309 bis zum Jahr 2019. Archäologische Funde auf der heutigen Markung Offenhausen werden ebenso behandelt, wie die Militär- und Häusergeschichte des Neu-Ulmer Stadtteils oder das Vereinsleben. Darüber hinaus erfahren die Leser in zahlreichen Kapiteln allerlei Interessantes über das ehemalige Dorfleben in Offenhausen und auch zu aktuellen Begebenheiten.
 

Hier ist die Ortschronik erhältlich

Die Ortschronik Offenhausen wurde mit einer Auflage von 500 Stück aufgelegt und kostet 19,50 Euro. Sie kann beim Stadtarchiv Neu-Ulm bestellt werden:
telefonisch unter (0731) 7050-6400 oder per Mail an stadtarchiv@neu-ulm.de
Kosten für Verpackung und Versand: 4,50 Euro

Bitte beachten Sie, dass der für den 17. Dezember geplante Vor-Ort-Verkauf in Offenhausen aufgrund der geänderten Corona-Maßnahmen nicht stattfinden kann.
 

Weitere Informationen

Die Chronik Offenhausen ist nach den Chroniken von Steinheim (1985), Burlafingen (1987), Pfuhl (1994), Gerlenhofen (1997), Reutti und Jedelhausen (2008), Holzschwang und Hausen (2008), Ludwigsfeld (2017) und Finningen (2018) die nunmehr 9. Stadtteil-Chronik, die von der Stadtverwaltung herausgegeben wird.

Banner zur Ausstellung mit einem Schwarz-Weiß-Foto von einem brennenden Gebäude

ENDE // ANFANG: Neu-Ulm 1945

Ausstellung und Programm zum 75. Jahrestag der Zerstörung Neu-Ulms, 3. – 29. März 2020

Vor allem durch die Luftangriffe der Alliierten Streitkräfte am 1. und 4. März 1945 wurde Neu-Ulm zu mehr als zwei Drittel zerstört.

Eine Ausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm erinnert an die Zerstörung Neu-Ulms vor 75 Jahren. Der Blick wird dabei auch auf die unmittelbare Nachkriegszeit geworfen sowie auf das, was heute noch im Stadtbild davon abzulesen ist.

Weitere Informationen zu Ausstellung und Programm unter:
www.nu1945.neu-ulm.de

Foto von der Fassade der Hochschule Neu-Ulm mit der Ausstellung "Zeitraffer Wiley"

150 Jahre Stadt Neu-Ulm

Das Stadtarchiv Neu-Ulm war im Rahmen des Neu-Ulmer Stadtjubiläums als Dienstleister und Betreuer für verschiedene städtische Veranstaltungen sowie Bürgerprojekte tätig.

Für die Ausstellung "Zeitraffer Wiley" hat das Stadtarchiv die wissenschaftliche Ausarbeitung übernommen. Die Ausstellung ist bis auf weiteres an der Fassade der Hochschule Neu-Ulm zu sehen.

Weitere Informationen zum "Zeitraffer Wiley"

Buchcover der Chronik Finningen

Chronik Finningen

Gut zwei Jahre hat es gedauert, um die Finninger Chronik zu erstellen. Auf rund 400 Seiten hat der „Arbeitskreis Chronik Finningen“, zusammen mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und unter Federführung des Neu-Ulmer Stadtarchivs, alle wichtigen Infos zu und über den Ortsteil zusammengetragen.

Vier Hauptautorinnen und -autoren brachten gemeinsam mit weiteren Schreibenden die Geschichte und die Geschichten Finningens zu Papier. 

Das fertige Werk „Finningen. Menschen und Geschichte. Jubiläumschronik 2018“ wurde am 2. Februar 2019 präsentiert. Sie kann für 19,50 Euro im Finninger Dorfwirtshaus zum Kreuz und im Hotel-Landgasthof Hirsch in Finningen sowie über das Stadtarchiv Neu-Ulm erworben werden.

In den Gehweg eingelassene Stolpersteine

Stolpersteine Neu-Ulm

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE...
Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.

Im September 2015 wurden in Neu-Ulm erstmals zehn Stolpersteine zum Gedenken an zehn jüdische und während des Holocaust ermordete Mitbürger in den Bordstein eingelassen. Zehn kleine Steine, die versuchen, die Erinnerung an Menschen am Leben zu erhalten, die ihr Leben unter der Nazi-Herrschaft im zweiten Weltkrieg verloren haben. Inzwischen wurden weitere Stolpersteine in Neu-Ulm verlegt.

Ausführliche Informationen zum Projekt:
www.stolpersteine.neu-ulm.de 
 

Cover der "Stadtgeschichten" mit der Aufschrift "Stadtgeschichten - Historische Rundgänge und Radtouren durch Neu-Ulm"

Stadtrundgänge und -radtouren „Stadtgeschichten"

An 92 Standorten im Stadtgebiet wird auf Tafeln die Entwicklung der Stadt und ihrer Dörfer erzählt.
Bedeutende Bürger, Gebäude, Bauwerke und historische Wegmarken Neu-Ulms und der bis in die 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden werden beschrieben.

Die Infotafeln sind an markanten Gebäuden oder an nicht zu übersehender Stelle auf extra hierfür gestalteten Stelen im Straßenraum platziert.

Weitere Informationen:
www.stadtgeschichten.neu-ulm.de 

Ausstellung zur Stadtgeschichte

Kennen Sie eigentlich schon unsere Ausstellung zur Stadtgeschichte?
Zum 200-jährigen Jubiläum der Stadt im Jahre 2011 gab es eine große Ausstellung zur Geschichte im Edwin-Scharff-Haus. Die Bildtafeln wurden später im Rathaus aufgehängt. Die Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses direkt neben der Pforte und vor den Türen des Stadtarchivs.

Erschienene Publikation:
200 Jahre Neu-Ulm. Vom Dorf zur Stadt
Dokumentation der Jubiläumsausstellung "200 Jahre Neu-Ulm. Vom Dorf zur Stadt" vom 21.05.-21.08.2011 im Edwin-Scharff-Haus, 120 Seiten, Neu-Ulm 2011.
Preis: 12,90 €
Erhältlich im Stadtarchiv.

Weitere Informationen zur Stadtgeschichte finden Sie hier.

Ausstellungstafeln mit Jahreszahlen im Gang des Neu-Ulmer Rathauses
Foto: Oleg Kuchar