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Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger auf 24-Stunden-Tour

Ein Tag, eine Nacht, viele Einblicke

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger hinter der Theke beim Eisverkauf

Oberbürgermeisterin Albsteiger und zwei Mitarbeiter des Ordnungsdienstes neben einem Einsatzauto

Bei ihrer Tour packte Neu-Ulms Oberbürgermeisterin zum Beispiel beim Eisverkauf mit an (Bild 1) und begleitete Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes auf Streife (Bild 2).

13. August 2026  –  Einen ganzen Tag und eine ganze Nacht war Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger am Montag, 10. August, und Dienstag, 11. August, im Rahmen ihrer 24-Stunden-Tour in Neu-Ulm unterwegs. 

Bei zahlreichen Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen machte sie Station, kam mit Beschäftigten und Verantwortlichen ins Gespräch und packte an vielen Stellen selbst mit an.

Los ging es am Kinderspielplatz Heuweg in Reutti, wo Albsteiger zusammen mit Mitarbeitenden des Baubetriebshofes ein neues Spielgerät aufbaute. Danach folgten unter anderem Besuche bei Honold Logistik, im Kinderhaus Donaukinder, in der Donauklinik und bei Reimer Elektrotechnik. Beim „Eismädchen“ in Ludwigsfeld verkaufte die Oberbürgermeisterin Eis. 

Bei der Feuerwehr war eigentlich eine gemeinsame Sporteinheit im Rahmen des Dienstsports geplant. Doch daraus wurde kurzfristig nichts: Statt Sport stand spontanes Ausrücken auf dem Programm. Anschließend wurde gemeinsam gekocht und gegessen. 

Am Abend arbeitete die Oberbürgermeisterin dann im Service des Hotel-Restaurant Hirsch in Finningen mit, bevor die Tour bei Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst in den Abend und die frühe Nacht ging.

Auch die Stunden nach Mitternacht gehörten zum Programm: Im Briefzentrum der Deutschen Post bekam Albsteiger Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Anschließend begleitete sie den Rettungsdienst des BRK durch die Nachtschicht. 

In den frühen Morgenstunden hieß es dann noch einmal Ärmel hochkrempeln: In der Bäckerei Bayer half die Oberbürgermeisterin beim Backen mit. Den Abschluss der Tour bildete ein gemeinsames Frühstück mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Jenem Kollegen, von dem Albsteiger die Idee zur 24-Stunden-Tour ursprünglich „abgeguckt“ hatte.

„Ich nehme aus diesen 24 Stunden vor allem eines mit: unglaublich viele Eindrücke und Begegnungen. Zu sehen, wie hier in der Stadt in den unterschiedlichen Bereichen gearbeitet wird, welche Herausforderungen es gibt und was jeden Tag und jede Nacht geleistet wird, ist sehr beeindruckend. Genau dafür wollte ich mir bewusst Zeit nehmen“, sagt Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.

Besonders wichtig war ihr dabei der direkte Austausch: Wo läuft es gut? Wo gibt es Herausforderungen? Wo drückt der Schuh? Und was braucht es, damit Neu-Ulm als Wirtschafts- und Lebensstandort weiter gut funktioniert? „Die Tour war für mich vor allem eine große Wertschätzung für die Menschen, die unsere Stadt jeden Tag mit ihrem Einsatz am Laufen halten. Von der Kinderbetreuung über das Handwerk und die Wirtschaft bis hin zu Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – hinter jedem Bereich stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen und für andere da sind.“

Die Idee zur Tour hatte Albsteiger von Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse übernommen. „Mein Kollege hat mich dazu inspiriert. Und ich finde: Gute Ideen darf man gerne übernehmen – erst recht, wenn am Ende so viele spannende Begegnungen dabei herauskommen“, sagt Albsteiger mit einem Augenzwinkern.

Nach 24 Stunden und zahlreichen Stationen war für die Oberbürgermeisterin klar: „Es waren lange, auch anstrengende 24 Stunden – aber es hat sich jede einzelne Stunde gelohnt.“