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Neu-Ulm als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet

Neu-Ulm erhält Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“

(v.l. n.r.): Neu-Ulms Radverkehrsbeauftragter Thomas Gems, Landtagsabgeordneter Thorsten Freudenberger, Staatsminister Christian Bernreiter, Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, Vorsitzender AGFK Bayern Robert Niedergesäß, Christian Heck StMB

6. Februar 2026 - Jahrelanges Engagement für den Radverkehr gewürdigt:  Neu-Ulm ist bis 2032 dauerhaftes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V.

Die Stadt Neu-Ulm ist in München am Mittwoch (4. Februar) im Rahmen eines feierlichen Festakts offiziell als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet worden. Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, überreichte das Zertifikat in der Scholastika im Herzen Münchens. Für die Stadt Neu-Ulm nahmen Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und der städtische Radverkehrsbeauftragte Thomas Gems die Auszeichnung persönlich entgegen.

Mit der Auszeichnung werden die jahrelangen, kontinuierlichen Bemühungen der Stadt Neu-Ulm zur Förderung des Radverkehrs anerkannt. Neu-Ulm ist damit für die Jahre 2026 bis 2032 dauerhaftes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V. (AGFK Bayern).

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonte bei der Verleihung: „Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die konsequente Arbeit der vergangenen Jahre. Sie zeigt, dass sich unser Einsatz für eine sichere, attraktive und alltagstaugliche Radverkehrsinfrastruktur gelohnt hat. Mein Dank gilt allen Beteiligten in Verwaltung und Politik, die diesen Weg mit viel Fachwissen und Engagement mitgestaltet haben.“

Der Auszeichnung ging ein mehrjähriger, anspruchsvoller Prüfprozess voraus. Bereits 2021 wurde Neu-Ulm nach einer sogenannten Vorbereisung als vorläufiges Mitglied in die AGFK Bayern aufgenommen. In den folgenden vier Jahren setzte die Stadt zahlreiche Maßnahmen um, um die umfangreichen Kriterien des bayernweit einheitlichen Bewertungskatalogs zu erfüllen. Die Hauptbereisung im Jahr 2025 schloss Neu-Ulm schließlich erfolgreich ab. Das war die Voraussetzung für die nun erfolgte Zertifizierung durch das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Stadt erhält aus diesem Anlass vom Freistaat Bayern zusätzlich einen Zuschuss für ein fest installiertes Radverkehrs-Zählgerät.

Die Bewertungskommission der AGFK Bayern hob unter anderem das große Engagement zur Förderung des Radverkehrs sowohl seitens der Oberbürgermeisterin als auch seitens aller Verantwortlichen in der Stadtverwaltung hervor. Radverkehrsbeauftragter Thomas Gems unterstreicht die Bedeutung der Auszeichnung für die weitere Verkehrsentwicklung in Neu-Ulm: „Die Zertifizierung ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und sie verpflichtet uns, die Radverkehrsförderung konsequent weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen.“

Insgesamt wurden bei der gemeinsamen Veranstaltung der AGFK Bayern und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zwölf bayerische Kommunen neu
als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. Die AGFK Bayern zählt aktuell 143 Mitgliedskommunen, von denen 88 bereits zertifiziert sind. Alle ausgezeichneten Kommunen unterliegen einer Fortschrittsverpflichtung. Nach sieben Jahren ist eine Re-Zertifizierung erforderlich.

Die Auszeichnung gilt als wichtiger Anreiz, die Radverkehrsförderung dauerhaft voranzutreiben. Für Neu-Ulm ist sie zugleich ein sichtbares Zeichen dafür, dass die strategische Ausrichtung hin zu nachhaltiger Mobilität, mehr Verkehrssicherheit und einer höheren Lebensqualität erfolgreich ist.

Weitere Informationen zum AGFK Bayern gibt es hier:
https://agfk-bayern.de/